Ostereier

Immer mehr Menschen achten beim Einkauf darauf dass die Eier aus Freiland- oder wenigstens Bodenhaltung stammen.

Leider gelingt dies zumeist nur bei rohen Eiern denn diese müssen ja entsprechend gekennzeichnet sein, bei den sogenannten Partyeiern (Ostereier) ist die Haltungsform in der Regel nicht angegeben. In den meisten Supermärkten ist es schlicht unmöglich zu erfahren wie diese Legehennen gehalten werden, auch das Personal kann keinen Auskunft geben. Der Grund für die fehlende Kennzeichnung liegt da leider auf der Hand: Die Eier stammen fast ausnahmslos aus Käfighaltung. Wenn dem mal nicht so ist steht das offenbar immer auf der Packung, ist ja auch ein gutes Kaufargument.

Grundsätzlich fände ich es gut wenn alle Produkte die Ei enthalten den gleichen Zifferncode bekommen wie rohe Eier, dann hätte man als Verbraucher eine weitere Entscheidungshilfe bei der Produktwahl. Ich selbst kaufe zum Beispiel auch nur noch Nudeln mit Eiern aus Freilandhaltung. Die Kosten auch nicht viel mehr als „normale“ Nudeln und ein kleiner Beitrag zum Tierschutz ist geleistet.

Schon mal drüber nachgedacht dass in Produkten dieser Hersteller Käfigeier stecken und dass es ein leichtes wäre diese durch Boden- oder Freilandeier zu ersetzen?

Birkel Bahlsen Coppenrath und Wiese Dickmann's Verpoorten

(Alle Motive (c) Tierschutzbund)

Und wer will schon essen was so hergestellt wird:

legebatterie-kaefighaltung-42

((c) DokumenTiere.de )

3 Gedanken zu „Ostereier“

  1. Ist keine schlechte Idee mit dem kennzeichnen. Aber solange es sowas noch nicht gibt kann man sich eigentlich nur mit bioprodukten behelfen. Bei denen müssten die Eier ja auch biologisch gergestellt sein und das sollte die Batteriehaltung ja wohl ausschießen.

Kommentar verfassen