Guten Rutsch und so

Ich wünsche Euch schon mal ’nen guten Rutsch ins neue Jahr, weiß nicht ob ich später dazu noch kommen würde.

Hoffentlich wird 2009 ein gutes Jahr- 2008 hat mir jedenfalls nicht so wirklich gut gefallen.

Vieles ist passiert, gutes, aber leider etwas mehr schlechtes. Aber wie Ernst von Feuchtersleben schon sagte:

„Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt.“

Dem folgend wünsche ich uns allen also Kraft, Mut, Zuversicht und eine Portion Glück. Naja, zumindest fast allen wünsche ich das.

Nemo wird auch froh sein wenn das Jahr dann ganz vorüber ist, der zuckt bei jedem Böller heftigst zusammen…

hin und wieder zurück

So, Weihnachten ist vorbei und Nemo und ich sind wieder zu Hause.

Die Feiertage haben wir bei meinen Eltern in der Eifel verbracht, kommende Woche muss ich aber leider an einigen Tagen arbeiten und so gings dann heute wieder zurück.

Wohnung eiskalt, ein Berg Post und ein noch größerer Berg Wäsche 🙁

Schlimmer aber war dass auch heute recht viele Leute in den Winterurlaub gefahren sind. Auf der A3 ging es recht eng zu da offenbar das gesamte Nordrheinwestfalen auf dem Weg in den Süden war.

Man kann sich kaum vorstellen was sich da alles in einen kleinen Mazda quetschen lässt und wie so ein untermotorisiertes SUV schaukeln kann… Und immer schön linke Spur, auch wenn rechts nix ist – man darf ja den Schwung nicht verlieren vor dem nächsten Berg. Von weitem sah es aus als ob einige Waschmaschinen auf die Dächer geschraubt hätten… echt brutal.

Aber dazwischen ging es dann ganz gut und in knapp vier Stunden waren wir dann wieder daheim. Jetzt müssen nur noch die Berge abgearbeitet werden.

Du bist mein

Warum auch immer, mir fällt gerade mein Konfirmationsspruch ein. Den durfte ich mir damals selbst aussuchen und ich habe ihn nie vergessen und ich finde ihn nach wie vor wunderschön. Als Kind habe ich mal in der Grundschule den Jesaja gespielt, an die Geschichte selbst kann ich mich nicht mehr erinnern, nur an die Musik die wir dazu hatten und eben an diesen einen Text:

“So spricht der Herr, der dich geschaffen: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!” Jesaja 43:1

Vermutlich interessiert es gar keinen, wollt ’s aber trotzdem geschrieben haben.

und das Biest

Etwas kitschig, aber ich mag den Prolog von “die Schöne und das Biest”:

Es war einmal…

in einem weit entfernten Land ein junger Prinz. Der lebte in einem wunderschönen Schloss. Doch obwohl er alles hatte, was sein Herz begehrte, war der Prinz selbstsüchtig, verwöhnt und unfreundlich.

Einst, an einem Winterabend, kam eine alte Bettlerin zum Schloss und bot Ihm eine rote Rose, damit er ihr Zuflucht gewähre vor der bitteren Kälte. Der Prinz belächelte ihre zerlumpte Erscheinung und schickte die alte Frau fort. Sie aber warnte ihn, sich nicht von Äußerlichkeiten täuschen zu lassen, da man die Schönheit im Verborgenen findet.

Und als er sie wiederum abwies, da schmolz die Hässlichkeit der alten Frau dahin… und zum Vorschein kam eine wunderschöne Zauberin. Der Prinz wollte sich entschuldigen, doch es war zu spät. Sie hatte gesehen, dass es in seinem Herzen keine Liebe gab. Zur Strafe verwandelte sie ihn in ein abscheuliches Biest und verzauberte das Schloss und alle, die darin lebten.

Beschämt von seiner abstoßenden Gestalt verbarg sich das Biest im Schloss mit einem Zauberspiegel als einziges Fenster zur Außenweit. Die Rose, die sie ihm geschenkt hatte, war aber eine verzauberte Rose, die viele Jahre blühen sollte. Würde er lernen, einen anderen Menschen zu lieben und dessen Liebe zu gewinnen, bevor das letzte Blütenblatt gefallen war, dann wäre der Zauber gelöst. Wenn nicht, wäre er dazu verdammt, für immer ein Biest zu bleiben.

Als die Jahre vergingen, verfiel er in Verzweiflung und verlor alle Hoffnung. wer würde es je über sich bringen, ein Biest zu lieben…

© 1991 Walt Disney Company
Belle
Liedtexte : Howard Ashman
Deutsch : Lutz Riedel

 

kleiner Nachtrag von mir: … zum Schluss wird sie ihn dann doch nur enttäuschen, in die Nüsse treten und er wäre besser ein Biest mit Schloss geblieben. So endet es nämlich irgendwie immer.

Mediale Folter

Buargh. Ich kann kein “last Christmas”, Band Aid, Jingle Dings und so mehr hören.

Die Dauerberieselung macht mich ganz weich in der Birne… und man entkommt der Musik auch nicht wirklich. Zu allem Überfluss dann noch seichte Liebeslieder. Gerade lief “Du trägst keine Liebe in Dir” von Echt. Da fällt es einem doch schwer das Essen nicht gleich wieder….

Und im Fernsehen kommt traditionell auch nur noch Mist. Tagsüber uralte Kamellen die ich schon vor 30 Jahren nicht sehen wollte (die tschechischen Filme waren auch da nicht wirklich gut) und Abends Kriegsfilme und Grusel- Action oder sonstige unpassende Filmchen.

Ice Age 2 rettet evtl. den heutigen Abend, aber sonst….

Früher gab’s noch die Augsburger Puppenkiste, jeden Adventssonntag ein Teil und danach einmal alle Teile nacheinander. Scheinbar will das keiner mehr sehen –außer mir, heute hätte ich Lust auf Jim Knopf und so…