Was für eine Woche

Die letzte Woche hatte schon so einiges in sich. Gestartet hatte sie mit zwei Tagen Urlaub, was ja schon mal ein guter Wochenbeginn ist.

Den Montag habe ich dann auch mal schön auf der Erdinger Zulassungsstelle verbracht, die war nämlich wegen einer Computerpanne etwas überlastet und ziemlich unkooperativ.

Ich brauche für die Harley eigentlich ein 20cm Kennzeichen, ist auch vom TÜV so vorgegeben und laut KBA für den seitlichen Kennzeichenhalter vorgeschrieben. Bisher war das auch eher kein Problem, nur der Landkreis Erding wollte wieder nicht mitmachen.

Man könne ja in einen anderen Landkreis ziehen wenn man Erding nicht mag. Guter Hinweis, werde ich bei Gelegenheit wohl in Erwägung ziehen.

Dienstag hatte ich Geburtstag, da gehe ich aus Prinzip nicht arbeiten, aber ich habe nach 37 Jahren das Inline Skaten ausprobiert – mit mäßigem Erfolg. Aber immerhin bin ich nicht gestürzt, was ja schon mal ein Anfang ist.

Mittwoch und Donnerstag waren hektische Arbeitstage, Freitag war ich mit dem MC bei der Eröffnung des Clubhauses eines unserer Chapter.

War die 200km Hinfahrt bei 15°C noch angenehm gestaltete sich die Rückfahrt problematisch. Ein Kabelbruch führte zum Ausfall der hinteren Beleuchtung und zu einer recht langen Pause in der ich auf den ADAC wartete, hoffend dass der wohl einen 5.5mm Imbus Schlüssel dabei hätte (was aber nicht der Fall war).

Durch die lange Wartezeit kühlte es aber draußen auf 2°C ab – das ist weit außerhalb meiner Komfortzone und  nach etwa 160km musste eine Sparkassenhalle als Aufwärmstelle herhalten. Finger waren schon leicht blau und auch sonst fühlte ich mich ein wenig unterkühlt. Etwas unerwartet, dafür aber umso erfreulicher, war dann dass ein mir völlig unbekannter den ich zwecks Kaffee nach einer Tankstelle in der Gegend angesprochen hatte, nach 10 Minuten zurück kam und mir zwei dicke Motorrad Handschuhe in die Hand drückte und ne Thermoskanne Kaffee dabei hatte. Danke, Mann, das war echt in Ordnung (wohlgemerkt um 23.00 in einer EC Automatenhalle einer Sparkasse in einem winzigen Ort und ich denke ich sah nicht wirklich vertrauenserweckend aus). Gott vergelt’s wie man in Bayern sagt.

Um halb eins war ich dann gut gekühlt zu Hause, am nächsten Tag ging’s dann zur Belohnung in den IKEA nach München, da mein alter Herr diese Woche zu Besuch kommt wollte ich noch schnell eine neue Schlafgelegenheit kaufen. Abends dann och zu Freunden auf ne Flasche Martini und dann war auch schon Ostern.

Nachdem bester Sohn der Welt die vom Osterhasi fallen gelassenen Dinge gefunden hatte und mir beim spielen mal eben den Fußnagel des großen Zeh zersplitterte (nein, es ist keine gute Idee Fußball in Hausschuhen zu spielen) war die Woche auch schon vorbei.

Aber im Vergleich zu den nun kommenden drei Wochen auf der Arbeit dürfte die abgelaufene noch dass reinste Entspannungsprogramm gewesen sein – die Budgetphase hat begonnen und das bedeutet laaaange Tage und viel Hektik.

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