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Donnerstag 24. Februar 2011 um 22:58 von frank

wieder mal Seattle

Gestern habe ich mich um halb sechs Uhr morgens aufgemacht um wie jedes Jahr um diese Zeit beruflich nach Seattle zu reisen.

Der Flug war erfreulicherweise nicht ganz ausgebucht so dass ich es mir auf zwei Sitzen gemütlich machen konnte, wie das Leben so spielt waren leider recht viele Kleinkinder an Bord und der Lärmpegel entsprechen hoch (hasst mich dafür, aber ich denke die gehören nicht in eine Flugzeug. 9 Stunden Geschrei lassen auch den gelassensten Reisenden dunkle Gedanken bekommen).

Um den Lärmpegel zu reduzieren habe ich mich kurz entschlossen in eine Ausgabe gestürzt die ich seit dem nicht mehr vermissen mag: Ein Bose Headset mit eingebauter Lärmreduzierung. Das Ding misst die Geräusche in der Umgebung und erzeugt Gegensignale die sich dann gegenseitig aufheben. Das Ergebnis ist: Ruhe…

So ausgerüstet habe ich dann im Flieger gleich mehrere Filme anschauen können, das Programm war wirklich gut, und so sah ich “The social network”, “Verrückt nach Dir”, “Wallstreet 2” und “Morning Glory”. Die Zeit vergeht doch viel schneller wenn man was zum anschauen hat…

Im Flugzeug dann zwei Neuerungen der paranoiden Amerikaner: Man darf sich nicht mehr in Gruppen (das sind dann schon zwei Leute) auf dem Gang befinden…. Das ist vor der Toilette manchmal gar nicht so leicht, liebe Amis.

Die zweite Neuerung war eine gute, endlich muss man das seit der Einführung von ESTA an sich überflüssige grüne Einreisedokument nicht mehr ausfüllen. Sehr erfreulich, bin mir eh sicher dass es in den USA einen ausgehölten Berg gibt wo die ihre ganzen Formulare einlagern.

Die Einreise war wie immer nervig. Von 8 oder 9 Schaltern natürlich nur 4 offen, entsprechend groß der Andrang. Vor mir eine Schulklasse aus Asien, alle ohne Englischkenntnisse. also neue Schlange von Officer angewiesen bekommen, dieses mal hinter einer 6 Köpfigen Familie aus Russland. Auch da sprach keiner Englisch.

Dadurch dauerte schon die Einreise fast eine Stunde, das mag man wenn man vorher 9 Stunden im Flieger saß….

Wenigstens klappte dann alles bei Avis, karre war da und in Ordnung, draußen dann aber der Schock: Schnee.

Was in Deutschland kein Problem ist wird hier in der Region schnell zum Chaos. Es gibt (fast) keine Fahrzeuge mit Winterreifen, alle fahren riesige Autos mit viel PS und verlieren sofort die Kontrolle darüber. Schneeräumen und Salzen? Nur in Ausnahmefällen auf sehr wenigen stellen – und auch da nur unregelmäßig.

Bin dann also Richtung Hotel gerutscht, einchecken war easy, Zimmer seit dem letzten Jahr frisch renoviert (so wild war’s doch gar nicht….).

Erst mal etwas arbeiten vom Zimmer und dann schnell ab zum Starbucks auf nen Coffee, der Jetlag muss ja bekämpft werden. Danach ins City Center auf den Food Court wo man an diversen Schnellrestaurants essen kann.

Ich entschied mich für Sushi, hab eh schon zu viel auf den Hüften und Sushi in einer Stadt die am Meer liegt ist was feines.

Heute früh dann ab vier Uhr schlaflos in Seattle, also auf und ab ins “Gym”, etwas Sport treiben. Um halb sechs zurück aufs Zimmer, duschen, einige Mails bearbeiten und wieder zum Starbucks. Draußen fiel mir auf dass die Straßen glatt waren und viele Autos recht viel Schnee auf der Karosserie hatten. Nicht gut…

Um 8.30 dann Auto geholt, auf nach Redmond zum Microsoft Campus. Dabei dann gelernt dass auch auf den Interstates nicht zwingend Schnee geräumt wird, die Fahrt dauerte entsprechend länger und je weiter ich nach Redmond rein furh umso glatter wurde es. Der Weg war gesäumt von diversen Autowracks, wobei die Straßen recht leer waren, sonst herrscht um diese Uhrzeit immer ein mordsverkehr, aber bei Schnee bleibt man in den USA hakt daheim.

Wohlgemerkt, hier sind etwa drei Zentimeter Schnee gefallen….

Jetzt sitze ich im Menschenleeren Office, auch hier sind die meisten daheim geblieben und arbeiten von da aus. Meetings von heute sind fast alle auf morgen verschoben worden, dafür bot sich aber die Gelegenheit mit einigen anderen Termine zu vereinbaren die sonst eher keine Zeit gehabt hätten.

Leerer Parkplatz vor dem Microsoft Studio D

Mal schauen was der Abend so bringt, von morgen noch gar nicht zu denken… der Wetterbericht sagt zwar keinen Schnee, dafür aber kältere Temperaturen vorher. Dann friert der abgeschmolzene Schnee auf den Straßen und es wird richtig lustig.

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Sonntag 19. Dezember 2010 um 18:04 von frank

Noch mehr Winter

 

Ganz schön viel Schnee… wenn der nur mal liegen bleiben würde bis Weihnachten.

Leider hat es heute schon leichte Plusgrade gehabt, sieht also nicht sooo gut aus für weiße Weihnachten.

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Montag 28. Juni 2010 um 19:25 von frank

Louis Hotel München

Wegen eines geschäftlichen Termins muss ich heute in München übernachten, Innenstadt war gefragt. Gebucht hat man mir das “Louis” am Viktualienmarkt.

Schon die Anreise mit dem Auto gestaltet sich schwierig: Das Hotel liegt in einer Fahrverbotszone und hat kein Parkhaus.

Gegenüber ist aber ein öffentliches, also Karre da abgestellt und durch einen Hof zum Hotel marschiert.

Eine elegante Lobby öffnet sich und am Empfang nehmen freundliche Damen meine Anmeldung entgegen. Wie sich da herausstellt ist in der Roomrate von 185,- Euro das Frühstück noch nicht enthalten… aber für nur 19.90 Euro kein Problem. Ich frühstücke eh nie, also egal. Der Weg zum Zimmer führt über einen Aufzug und hell erleuchtete Flure. Dritter Stock, ich öffne das Zimmer und weiß jetzt warum es sich “Design Hotel” nennt. Modern und  edel eingerichtet ist es vor allem irgendwie kalt. Der Blick aus dem Fenster zeigt in einen Hinterhof, nicht so schön, aber man ist ja in der Innenstadt, ganz nah am Geschehen. Die Toilette verweist in einem einzelnen Raum, dafür müsste doch das Bad… nein, auch nicht viel größer, nüchtern aber sehr elegant eingerichtet, die Dusche gefällt mir.

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Im Zimmer selbst suche ich den Schrank. Der ist in der Wand versenkt und lässt sich wie ein Aphotekerschrank herausziehen. Nett.

Daneben eine Abdeckung durch die Licht schimmert. Ich vermute den Fernseher dahinter obwohl die Öffnung zu schmal sein dürfte. Es offenbart sich dahinter ein Durchblick zu Dusche den man vom Bett schön einsehen kann. Bestimmt nett wenn man privat und mit Partner hier nächtigt.

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Der Fernseher ist dann im Schrank unter der Minibar versteckt, ziemlich ungünstig im 90° Grad Winkel zum Bett. Aber egal, dafür bin ich ja nicht hier.

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Die Minibar ist gut gefüllt, enthält Slyrs Single Malt Whiskey für 68 Euro, Cognak (Hennessy XO)für 199,- Euro aber auch Softdrinks und Bier für 3.50 Euro. Betrinken sollte man sich hier wohl besser nicht.

Der Schreibtisch hat eine Bose Docking Station für den Ipod und sorgt für ordentlichen Klang, daneben ein ebenso schönes wie unpraktisches Jacob Hensen Telefon. Aber: WLAN ist umsonst, immerhin…

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Gerade klopfte es an der Zimmertür, man überreicht mir den Wetterbericht für morgen und ein kleines Fläschen Raumparfüm für die Nacht (Sleep Spray).

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Jetzt bin ich mächtig gespannt wie der wohl wirkt.

Wer auf Design und ausgefallenen Service steht und reichlich Geld in der Tasche hat der ist hier wohl bestens aufgehoben.

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Ich mag es jedenfalls. Zumindest für diese eine Nacht.

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Mittwoch 26. Mai 2010 um 20:00 von frank

Dies und Das

Schon wieder sind einige Tage vergangen und vieles ist geschehen.

Zum einen ist die Arbeit leider noch immer recht stressig, wird aber zunehmend ruhiger. Leider ist mit zunehmender Freizeit das Wetter wieder schlechter geworden :(

Zwischendrin waren wir mit Freunden bei “Dinner in the Dark” im “Alten Hof” in München.

Hat wirklich Spaß gemacht mal nicht zu sehen was man isst und trinkt und wie es ohne visuelle Rückkopplung so ist mit dem Reden und Zuhören. Das vier Gänge Menu war jedenfalls lecker und auch die Getränke waren nach meinem Geschmack – der aber ab und an ganz schön daneben lag ;)

Klare Empfehlung für alle die mal was so etwas ausprobieren wollen.

Dann Vatertagsausflug mit dem MC, Chiemsee im Regen – nass aber trotzdem lustig.

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Letzte Woche kam dann der Junior in Krankenhaus, Mandeln wurden entfernt, viel Aufregung wegen einiger Probleme, aber jetzt ist Kind wieder daheim und auf dem besten Wege der Genesung.

Zwischendrin haben wir dann noch unser frisch renoviertes Clubhaus wiedereröffnet, da passte dann wenigstens das Wetter und es hat auch ein wenig Abwechslung in die Aufregung der letzten Tage gebracht.

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Nun entspanne ich (halbwegs) einige Tage zu Hause bevor es dann über Fronleichnam mit dem MC auf den National Run geht.

Und die Hochzeit ist ja auch in wenig mehr als 60 Tagen ;)

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Dienstag 27. April 2010 um 15:22 von frank

kontrolliertes Chaos

So würde ich zumindest meinen Arbeitsplatz beschreiben Winking smile

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