Archiv der Kategorie: die Welt

aus dem Ausland

China sucht Verbrecher online

China fahndet online nach Verdächtigen für die Unruhen in Tibet. Das will ich gerne unterstützen indem ich hier zwei der mieseseten Schurken online stelle und hoffe dass die Völkermörder Verbrecher hart bestraft werden:

WANTED

Hu_Jintao

Hu Jintao (chin. 胡锦涛 / 胡錦濤) Staatspräsident der Volksrepublik , Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission der Volksbefreiungsarmee.

Wen_Jiabao

Wen Jiabao (chin. 温家宝 / 溫家寶) Premier des Staatsrates der Volksrepublik China

(Bilder: 1. US DoD;2. White House, beide unter public domain)

Free Tibet

Irgendetwas stimmt doch gerade nicht. Als in Burma Mönche verfolgt wurden schrie die ganze welt auf, die internationale Staatengemeinschaft drohte mit Sanktionen  und überhaupt waren alle empört.

Nun geschieht beinahe das gleiche in China und irgendwie juckt es keinen. In den Nachrichten wird darüber auch nur mitten drin berichtet, die Kanzlerin die so Medienwirksam den Dalai Lama empfangen hat äussert sich fast kaum und auch die Olympischen Spiele, wohlgemerkt ein Fest des Friedens, will auch keiner in Frage stellen.

Man könnte böse vermuten dass es leicht fällt einem unwichtigen Zwergstaat wir Burma zu drohen, einem wichtigen Wirtschaftspartner wie China, ach, komm, da drückt man doch mal alle Augen zu und sieht lächelnd über den Völkermord hinweg. Und da es in Tibet auch kein Öl gibt hört man auch nichts aus den USA.

Ich könnte gelinde gesagt kotzen über die verlogenen Staatsoberhäupter dieser Welt. So ziemlich jeder hat sich für nette Fotos mit dem Dalai Lama ablichten lassen und erklärt wie toll doch der gewaltlose Kampf sei und dass man China deutlich sagen würde dass Meschenrechtsverletzungen auf gar keinen Fall akzeptiert würden [blah]

Faschistische Volkrepublik China

wieder weg

Kaum zurück aus den USA bin ich schon wieder auf der Flucht 😉

Heute geht’s nach Dublin und die Reise beginnt wenig vielversprechend.

Der Flug nach Frankfurt wurde wegen schlechtem Wetter dort gestrichen. Gott sei Dank war ich früher am Flughafen in München und ich konnte noch auf eine frühere Maschine umbuchen, die dann aber auch über eine Stunde verspätet abhob.

Mit an Bord eine XXL Amerikanerin die ganze zwei Sitze in Anspruch nahm und kaum durch den Gang passte.

Sie war dann aber wohl nicht der Grund warum wir im Anflug auf Frankfurt heftigst durch die Luft geschleudert wurden und mehr als unsanft auf der Runway aufschlugen.

Die Anschlußmaschine nach Dublin war dann auch verspätet und wenn nicht draußen auf dem Flugzeug nicht Lufthansa drauf stand, ich hätte gewettet in einen Flieger von Airchina gestigen zu sein. 80% Chinesen an Bord, bepackt wie die Türken sorry, aber das sagt man halt so) und ziemlich quirlig im Flugzeug.

Über den Inseln war dann wieterhin heftiger Wind und auch die Lnadung in Dublin zählte zu denen die man ciht so schnell vergisst.

Neben Wind gibt es hier auch reichlich Regen, ekliges Wetter also.

Der freundliche Taxifahrer gab mir auf der Fahrt zum Hotel einen netten Exkurs in Geschichte (Religionskriege…Protestanten, Katholiken, Moslems), erzählte dass er einen Onkel aus Deutschland habe und dass er Deutschland und uns Deutsche toll fände. Geschichte wird von Siegern geschrieben und wir sollten uns nicht schämen wegen unserer Nazivergangenheit….. Wir waren doch auch tolle Soldaten, sein deutscher Opa auch, der war bei der Waffen SS.

Egal, nach einer endlos langen Fahrt, er fuhr extra langsam und schaute mich dabei ständig an – ich sass aber hinten im Auto!- bin ich dann mit einem blutenden Ohr aber dafür lebend im Hotel angekommen. Das SAS Radisson St Helen’s bietet viel für’s Geld, neben einem wunderschönen Gebäude eine tolle Bar, Super Zimmer und kostenlosen Internetzugang 🙂 und ist seit langem meine Absteige wenn ich hier bin.

Endspurt

Heute am späten Nachmittag geht’s hoffentlich wieder zurück nach Deutschland.

Hoffentlich da die SAS Verbindung jedesmal vollkommen überbucht sind und es durchaus sein kann dass man mangels Sitzplatz erst einen Tag später zurück fliegen kann. Ich bin aber noch guter Dinge, ändern kann ich es ja eh nicht. Und die insges. 12 Stunden Flug machen mich auch nicht allzu heiß auf das fliegen in einem vollen Bomber, insbesondere da ich Mitte der Woche schon wieder weiter nach Irland muss.

Bis dahin gibt’s noch mal die volle Packung Meetings, ab 08.00 bos 14.30 ohne Pause ein Planungsmeeting zum kommenden Geschäftsjahr welches für uns am 01. Juli beginnt.

Danach liegen dann fast zwei Wochen USA hinter mir die inklusive einem Meeting mit Bill Gates so ziemlich alles boten was man auf einem Business Trip zur Corporation so braucht, aber auch Abseits der Arbeit ist viel passiert. Erstaunlich wie sich Dinge der Zeit fügen und alles seinen festgelegten Weg geht.

Mal schauen was bis zur Ankunft in München noch alles passiert.

Die Niederlande – Käse Tulpen Hundemörder

Friends, Dinge gibt’s die mag man gar nicht glauben. Das hier ist so abenteuerlich dass ich es unbedingt über mein Blog weitertragen will und auch jeden der hier liest nur bitten kann sich der Sache anzuschließen und zu unterstützen.

Wäre schön wenn auch andere Blogs das Thema aufgreifen und darüber berichten.

Also, worum geht’s?

In den Niederlanden werden auf Basis eines geradezu abenteuerlichen Gesetzes Hunde getötet. Nicht nur die der Niederländer, nein, es kann auch die Tiere von Touristen treffen.

Die Tiere werden beschlagnahmt und zum Tode verurteilt. Ohne jemals etwas gemacht zu haben werden Hunde aus Familien heraus gerissen und getötet.

Die eigens dafür eingerichtete Bewegung „Davids Revenge“ erklärt dies auf ihrer Webseite so:

Wer einen Hund hat, der „pitbullartig“ ist (dazu zählen Bullterrier, Pitbulls, American Staffordshire Terrier, Cane Corso, Dogo Canario, Alano, American Bulldog u.a.) sollte nicht in die Niederlande fahren. Ausnahme nur, wenn der Hund FCI-Papiere hat.

Wenn Hunde ohne FCI-Papiere angetroffen werden, können sie, und das kommt zur Zeit regelmäßig vor, sofort beschlagnahmt werden, werden in ein Lager verbracht und können, ohne dass sie etwas getan haben, getötet werden. Grundlage ist die R.A.D. (Regeling Agressive Dieren).

Die Erklärung ist folgendermaßen. Es gibt seit den 90iger Jahren in den Niederlanden eine Regelung (R.A.D.), das die Haltung und die Einfuhr von „pitbullartigen” Hunden verbietet. Dazu gehören eben auch Hunde wie der American Staffordshire Terrier und viele andere Hunde, die vom Muskelaufbau eben pitbullartig sind. Einzige Ausnahme ist, wenn der Hund einen anerkannten FCI-Stammbaum besitzt.

Die Ideologie, die dahinter steckt, ist, dass Hunde ohne Stammbaum gefährlicher seien als Hunde mit Stammbaum.

Eine Einschätzung, die jeden Kynologen, Verhaltensforscher aber auch Tierarzt unverständlich den Kopf schütteln lässt.

Die Hunde ohne Stammbaum kommen in ein Hundelager, werden von unqualifizierten Gutachtern (z.B. ehemalige Polizisten oder dem AID, Allgemeiner Inspektions Dienst) begutachtet. Dann wird das Gutachten einem Gericht vorgelegt, das im Zweifelsfall oder ohne ein Gegengutachten die Tötung anordnet. Die Halter dürfen ihre Hunde nicht mehr besuchen, sie bekommen erst nach der Tötung die Erlaubnis, ihren Hund zu sehen.So wurden in den letzten Jahren eine große Anzahl von Hunden getötet, nicht weil sie auffällig oder bissig gewesen wären, nein, nur weil sie ein „pitbullartiges” Aussehen haben und keinen FCI-Stammbaum besitzen. Die Zahl der getöteten Hunde stieg ständig an. Im Jahr 2000 wurden 50 Tiere getötet, 2004 wurden 218 Hunde beschlagnahmt, davon 197 getötet, 2005 wurden 415 Hunde beschlagnahmt und 348 getötet, 2006 wurden 514 Hunde beschlagnahmt, davon 461 getötet. Die Zahl für 2007 ist, wie die Anzahl der derzeit insgesamt beschlagnahmten Hunde, nicht bekannt.

Und sicher werden auch einige sagen, ah, Kampfhunde. Die sind gefährlich und es geschieht ihnen recht. Wer so denkt sollte einfach was anderes lesen. Mein Blog bietet ja noch mehr Texte. Grundsätzlich sollte man aber bedenken dass ein Hund nicht nur aufgrund seiner Rasse oder Aussehens  einzustufen ist.

Ich persönlich denke durchaus, dass es Sinn macht mit durchdachten Regelungen eine Sicherheit für die Allgemeinheit zu schaffen. Es sollte vor allem darauf geachtet werden wer denn einen sogenannten Kampfhund besitzen darf (und es wäre auch schön wenn man das von Zeit zu Zeit mal prüft).

Grundsätzlich zu verbieten oder gar wie in Holland einfach zu töten, dass kann es nun wirklich nicht sein.

Wie weit wird das noch gehen? Erst die SOKA, dann kommen Schäferhunde und alles was größer als XX cm ist?

Man sollte meinen dass es in der EU Gesetze geben muss die so ein willkürliches morden verhindern, doch scheinbar sind Mühlen der Eurokraten mal wieder sehr langsam.

Da die Sache komplex ist empfehle, nein, bitte ich Euch bei Davids Revenge vorbeizuschauen.

Und vorher noch diese Petition zu zeichnen (leider auf Niederländisch, man versteht aber sofort was wo hin muss und was man anklicken muss):

Das Besitzerin von Shiva bittet um Unterzeichnung dieser Petition
http://www.axci.nl/axci/index.php?l […] ekening&petitieID=705
Ihre Hündin ist verurteilt worden und soll die Spritze bekommen. Sie hat Berufung eingelegt und möchte bei der Verhandlung die gesammelten Unterschriften überreichen. Weitere Infos zu Shiva sowie weiterführende Links hier.