Archiv für die 'Seltsames' Kategorie

Samstag 28. November 2009 um 17:49 von frank

wechseln ist kein klax mit teldafax

Ein Umzug ist ja oftmals eine komplizierte Sache. Nicht nur für den Umziehenden selbst, auch die mit demjenigen befassten Unternehmen und Behörden werden mitunter vor schwierige Anforderungen gestellt.

So auch bei mir:

Seit geraumer Zeit beziehe ich Strom über den Anbieter Teldafax. Eine Preisgarantie für zwei Jahre in der Tasche, da kann nicht viel schief gehen, denkt man, und da es ja nur einen Ort weiter ging sollte man meinen bliebe alles beim alten.

Aber falsch: Erst mal kündigt Teldafax einseitig den Vertrag um ihn mit –natürlich- schlechteren Konditionen auf die neue Adresse umzustellen. Vergisst aber dabei den Kunden, also mich, darüber zu informieren dass auch diesem ein Kündigungsrecht zusteht.

Dann verfrachtet es den neuen Wohnort versehentlich in ein anderes Bundesland weil irgendwer im Callcenter die Postleitzahl falsch eintippt. Dass PLZ und Ortsname nicht übereinstimmen wundert aber niemanden. Der Grundversorger ist damit leider auch ganz falsch.

Dann schickt man Rechnungen und Gutschriften die vollkommen gegensätzliche Auskünfte erteilen und hofft wohl dass der Kunde am Ende komplett verwirrt aufgibt. Vorsorglich reagiert man aber nicht auf Faxe die der Kunde dies betreffend so schickt.

Set gestern aber ist etwas Bewegung in die Sache gekommen… Nachdem ich von einer verzweifelten Callcenter Mitarbeiterin weiter verbunden wurde durfte ich dort meinen Frust endlich abladen. Die Postleitzahl wurde immerhin korrigiert, warum der alte Kilowattstunden Preis nicht weiter gilt wusste sie aber auch nicht, die Androhung einer sofortigen Kündigung führte aber dazu dass man das ganze schnellstmöglich prüfen wird.

Und der Hinweis dass ich ohne eine Kontenklärung jegliche weitere Abbuchung die über den monatlichen Abschlag hinaus gehen würde sofort zurück gehen lassen werde soll nun am Montag endlich die notwendige Klarheit über die Zahlreichen Gutschriften und Rechnungen bringen.

Mal schauen was da noch so kommt…

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Mittwoch 18. November 2009 um 19:44 von frank

Etwas besorgt

Heute geht es dienstlich nach Dublin /Irland und gerade eben bin ich in den Flieger nach Frankfurt gestiegen.
Nachdem ich in letzter Minute bemerkte dass ich meine Brille an der Sicherheitsschleuse liegen gelassen habe – passender Weise am anderen Ende des Terminals – und dank neu erstandenem Dan Brown Buch das gefühlte 5kg wiegt gut erwärmt am Flieger ankam Sitze ich nun im Flieger.
Bis heute war Schweinegrippe ja nichts greifbares, hier aber sitzen hustende Menschen aus aller Welt um mich herum.
Noch gruseliger sind aber die ganzen Leute -hauptsächlich Asiaten- die mit Mundschutz rumlaufen.
Da fühlt man sich schon automatisch gefährdet…

Kategorie: Seltsames, unterwegs | 1 Kommentar »

Mittwoch 17. Juni 2009 um 21:45 von frank

Etwas unglaubwürdig

Vorhin hab ich eine Story gelesen die ich nicht so recht glauben kann. OK, Blödsinn im Netz liest man immer wieder, als ich das ganze dann auch noch in dem Nachrichten im TV gesehen hab wunderte ich mich dann doch.
Angeblich wollte ein (ich glaube) 18 Jähriges Mädel sich drei Sterne ins Gesicht tättowieren lassen. Sie behauptet sie wäre dabei eingeschlafen und als sie aufwachte hatte sie 56 Stück im Gesicht.
Ich hab ja selber Tattoos (wenn auch nicht in Gesicht), wenn ich eins nicht glaube, dann dass jemand dabei einpennt wenn er das halbe Gesicht zerstochen bekommt. No fuckin’ way! Da wird so stark über Knochen gestochen, da schläfst Du nur wenn Du Dich vorher komplett weg geschossen hast…
Der Verursacher sagt denn auch dass da niemand eingepennt ist und erst als der Vater des Mädchens das Studio betrat ging das Chaos los ;)
Sachen gibt’s…

http://video.web.de/watch/6577196/Eklat_um_Gesichts_Taetowierung

Kategorie: Seltsames, netz | 1 Kommentar »

Freitag 5. Juni 2009 um 20:36 von frank

Miese Demagogen

Die Innenministerkonferenz hat heute ein Verbot von sogenannten “Killerspielen” beschlossen.

Dieses Vorhaben wird ja schon länger verfolgt, seit dem Amoklauf von Wingenden aber natürlich wieder aufgegriffen und vorangetrieben.

“Verboten werden sollen nach Auffassung der 16 Minister und Senatoren Spiele, in denen wirklichkeitsnahes Töten wesentlicher Teil der Handlung ist. Angestrebt wird ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot – und dass "so schnell wie möglich". Nach der Willenserklärung der Minister dürfte das Verbot nun den Gang durch die Instanzen antreten – für den Jugendschutz sind die einzelnen Bundesländer zuständig. Bis zu einer endgültigen Entscheidung ändert sich am aktuellen Rechtsstand nichts. Zu dem ursprünglich ebenfalls vorgesehenen Verbot von Kampfspielen wie "Paintball", "Gotcha" und "Laserdom" wird es dagegen zunächst nicht kommen.” (Quelle:Stern.de)

Es ist einigermaßen verwunderlich dass man den Zugang zu Waffen nur geringfügig erschweren möchte, also die eigentlichen Tatwerkzeuge nicht wesentlich schwerer Zugänglich machen will da man sich ja nicht den Zorn der zahlreichen Schützenvereine aussetzen will, Überprüfungen der Schusswaffenlagerung der Schützen somit nicht durchführen will, Spiele aber erst mal als ursächlich verdammt und verbieten will.

Ich frage mich schon wo man besser schießen lernt, in einem PC Spiel oder auf dem Schießstand, vielmehr glaube ich aber dass die Probleme sicher ganz woanders gelöst werden müssen. Dass man aber verstärkt Jugendarbeit betreiben möchte oder dauerhaft interessante Freizeitangebote für Jugendliche, auch außerhalb der großen Zentren, anbieten möchte, das beschließt keiner.

Die Formulierung was ein “Killerspiel” sein soll ist so schwammig dass man so ziemlich jedes Actionspiel bannen könnte. James Bond Spiele stünden ziemlich weit oben auf der Liste, wobei die Filme aber nach wie vor Jugendfrei sind.

Mir geht es nicht um Spiele in denen man als Schläger einer Gang mit Baseballschlägern Leute in einer Stadt erschlagen muss, das gehört verboten, ich denke aber dass Spiele mit einer Story im Hintergrund nicht verboten gehören. Wenn Tom Clancy in seinen Romanen die Einsätze einer Spezialeinheit beschreibt und man das auch als Actiongame spielen kann, why not? Wenn ich virtuell Cowboy und Indianer Spiel (nur halt eben als Antiterror Einheit oder Terrorist) dann ist eine einfache Fortführung dessen was wir als Kinder gespielt haben. Nur dass wir da mit Erbsenpistolen, Zwillen und was weiß ich nicht alles auf einander geschossen haben – und das tat wirklich weh.

Klar sollen diese Titel nur kontrolliert abgegeben werden, es wäre sinnvoller die Geschäfte auf Einhaltung der Jugendfreigabe zu prüfen anstelle blind auf Zensur zu setzen.

Vor allem übersehen die feinen Herren dass man im Zeiten der digitalen Medien nichts wirklich verbieten kann. Das Internet bietet jedem Zugang zu Spielen und das einzige was sich ändern dürfte wäre der Vertriebsweg und vermutlich ein sprunghafter Anstieg der Raubkopien. Schon heute bekommt man problemlos Kopien von Spielen, Filmen und Musikstücken die ganz zurecht nicht erlaubt sind an jeder Ecke.

Als ich Teenager war standen die Ärzte mit diversen Titeln auf dem Index, trotzdem hatten wir alle die Lieder (und hatten trotzdem keinen Sex mit unseren Geschwistern oder Hunden). Videos die auf dem Index standen haben wir trotzdem gesehen und keiner von uns hat jemals mit einer Kettensäge Leute im Wald zerschnitten. Aber gerade weil es verboten war wollten wir die Musik hören und die Filme sehen.

Wenn es ein Problem mit der Jugend gibt dann sind nicht Spiele oder Musik die Ursache. Man könnte ja mal darüber nachdenken warum sich einfach niemand mehr für die Kids interessiert und sie den ganzen lieben langen Tag machen können was sie wollen – und dann etwas daran ändern. Das aber kostet Geld und lässt sich natürlich bei weitem nicht so populistisch in den Wahlkampf tragen.

Wir nähern uns Ländern wie China mit großen Schritten. Überwachung und Zensur schreiten immer schneller voran und man darf gespannt sein was man morgen nicht mehr darf. Bloggen würde ich zum Bespiel gleich verbieten.

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Dienstag 26. Mai 2009 um 21:29 von frank

gut drüber nachgedacht?

Vorhin war ich bei einem Spezl im Tattoo Shop. Am Tresen ein Typ mit Kind, ein Mädchenm geschätzt mal 16 – 18 (wobei ich wetten würde dass die Oberweite nicht echt war) und ein etwa 18 oder 19 Jähriger Spargeltarzan.

In der Hand hielt er einen Schriftzug den er stolz Mane (der Inhaber) überreichte. Etwas diplomatisch versuchte er klar zu machen das ein von Hand gemalter Schriftzug scheixxe zu stechen sei und dann auch ziemlich anders aussehen könne. Vor allem in der Größe die er da wollte.

Offenbar hatte das Mädel ihren Namen auf ein Blatt Papier gemalt und den wollte sich der Spacko dann eingravieren lassen.

Als sie weg waren (Anzahlung geleistet und Termin vereinbart…) hab ich dann zu Mane nur gemeint dass das der hässlichste Schriftzug sei den ich je gesehen habe und der Typ das bitter bereuen wird. Spätestens wenn die große Liebe nicht mehr so groß ist wie der Schriftzug irgendwo am Körper und er kapiert dass die neue Freundin es nicht wirklich toll findet einen anderen Namen wo auch immer anschauen zu müssen – oder er zu spät einsieht dass es wirklich scheixxe aussieht.

Mane meinte eigentlich würde er so Typen auch gerne wieder wegschicken, aber es gibt halt vier Tattoo Studios in der Stadt und dann geht er halt in eins von denen, ändert also nichts. Er hat ihn gut beraten und wenn er sein Geld loswerden will dann bitte, er ist ja alt genug. Und da es vermutlich irgendwann einen Folgeauftrag geben wird (Namen mit irgend etwas anderem übertättowieren)….

Mannomann, ich wette selbst im Knast würden sie über die hässliche Krakelei lachen. Aber zumindest hätte er dann schon mal nen Frauennamen :)

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