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Schlecht versichert mit der Axa Tierhalterhaftpflicht

Wer einen Hund hat (oder ein anderes Tier welches sich frei bewegen kann) ist gut beraten sich eine Haftpflichtversicherung zuzulegen, schließlich geht von einem Hund eine gewisses Gefahrenpotential aus und er könnte andere Menschen in irgendeiner Form schädigen, was letztlich ziemlich ins Geld gehen kann.

Bisse sind sicher das woran man als erstes denkt, aber da kann noch viel mehr passieren. Man denke nur wenn die Fellnase einfach auf die Straße rennt und dort einen Unfall verursacht…

Aber, neben diesen hässlichen Situationen kann das geliebte Tier auch in der gemieteten Wohnung Schaden anrichten und auch da greifen die Tierhalterhaftpflichtversicherungen, wenn sie denn den passenden Passus haben das Schäden an Mietsachen mitversichert sind.

Denkt man zumindest.

Ich hatte meinen im Dezember verstorbenen Hund Nemo bei der Axa versichert. Dort sind Mietsachen mit enthalten.

11 Jahre waren wir dort, haben brav jede Beitragserhöhung geschluckt die diese Versicherungsgesellschaft zur teuersten in allen Vergleichen gemacht hat. Aber hey, falls mal was passiert ist man ja abgesichert.

Nun war es so, dass Nemo zum Ende hin offenbar die Eingangstür von innen zerkratzt hat. Vermutlich weil er raus wollte wenn jemand kam.

Da der Eingang recht schlecht ausgeleuchtet ist blieb das auch einige Zeit unbemerkt, als es aber auffiel habe ich Nemo dann nicht mehr an die Tür gelassen. Kurz darauf starb er dann auch leider und ich habe den Schaden gemeldet damit dieser reguliert wird.

Tja, da kommen dann ein Gutachter, macht Fotos und was sagt dir die Axa dann frech? Das ist eine übermäßige Abnutzung, die ist nicht versichert.
Ach ja? Wozu habe ich eine Versicherung die eben solche Schäden abdecken soll? Ist ja nun nicht so dass wir den Hund wissentlich die Tür haben beschädigen lassen, das war in einem sehr kurzen Zeitraum (und zudem galt da die Sorge dem Hund).

Letztlich kann sich über diesen Passus die Axa aus fast jeder Regulierung rausreden, wenn nicht gerade was umfällt und zerbricht, aber sicherlich finden die da auch irgendwas was sie rettet.

Von daher, ich würde dringend von der Axa abraten und ganz sicher, da haben wir keine einzige Versicherung mehr.

Amazon Prime

Wie viele andere auch bin ich Amazon Prime Kunde. Ich bestelle recht viel und seit Amazon auch Filme und nun auch Musik als Service hinzugefügt hat ist es an sich ein rundes Paket, welches mir durchaus die rund 50 Euronen im Jahr wert ist.

Hauptgrund aber ist das Versprechen, Prime Artikel zum nächsten Werktag zu liefern.

Prime

Das wird auch schön breit von Amazon so beworben, so dass es quasi ein Versprechen ist:

Der Typ sagt “immer” kommt die Lieferung am nächsten Tag. “IMMER”!

Das stimmt so schon grundsätzlich nicht, denn es ist zum einen von der Uhrzeit abhängig zu der ich bestelle und natürlich auch vom Wochentag. Sonntags wird mir hier keiner ein Paket zustellen.

Aber wenn ich rechtzeitig bestelle und eben kein Sonn- Oder Feiertag ansteht müsste ja die Bestellung am nächsten Tag ankommen.

Tut sie aber nicht. Zumindest nicht bei mir und das schon seit November.

Es ist nahezu egal was man bestellt, die Lieferung braucht im Schnitte drei bis vier Tage.

Das wiederum entspricht der normalen Versanddauer und da könnte ich mir dann Prime auch sparen – denn für Video und Musik ist mir die Primegebühr zu hoch.

Und das zu Weihnachten mehr los ist zählt nicht. Das Versprechen sagt ja nicht “Immer außer an Weihnachten”

Ich glaube es liegt daran, dass Amazon seinen Kram überall in Europa einbunkert und dadurch längere Transportwege hat, so kommen viele Artikel scheinbar nun aus Frankreich und Polen.

Das ist mir aber egal, Prime sagt es kommt am nächsten Tag und nicht irgendwann dann mal. Klar kann ich das auch sehen wenn ich die Order platziere, es geht mir aber darum dass ich für etwas bezahle das Amazon offensiv verspricht und es dann nicht einhält.

Wenn es so weiterläuft werde ich jedenfalls den “Service” kündigen, denn so nutzt er mir nix.

weihnachten

Oh du schöne Weihnachtszeit. Möchte man zumindest gerne sagen.

Aber nicht hier. Ich mag so oder so kein Weihnachten. Zwar mag ich die Festlichkeit, die Lichter und den Glühwein, aber nicht den Stress, den Geschenkewahnsinn und dass wir offenbar vergessen haben worum es überhaupt geht.

Das aber nur am Rande, denn grundsätzlich ist Weihnachten auch die Zeit in der man ja auch mal als Familie zusammenkommt.

Zumindest bisher. Statt wie zumindest in den meisten Jahren zuvor als eine Familie wird es nun nahezu kein gemeinsames Weihnachten geben, auch nicht in teilen.

Der eine Teil bockt rum und verweigert erst mal grundsätzlich jeden Kontakt weil man sich deren Vorstellungen nicht einfach unterwirft, die anderen arbeiten lieber usw.

Ich weiß ja auch nicht wie viele Jahre uns noch gegeben sind, aber dieses hier war ein verschwendetes und wird bitter in Erinnerung bleiben.

Sky AGB – was passiert wenn man der Anpassung nicht zustimmt?

Das wollte zumindest ich wissen als mir Sky mitteilte dass sie ihre AGB zum 15.12.2014 ändern würden.

Ich fand die neuen AGB aber nicht wirklich gut, an einigen Stellen plötzlich ziemlich nachteilig, aber da stand ja auch:

Sollten Sie Widerspruch einlegen wollen, müsste dieser bis 15. Dezember 2014 bei uns eingehen.

Geschieht dies nicht, entfalten die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu diesem Datum ihre Gültigkeit.

Das habe ich auch gemacht – da in der Mail nicht stand wie man widersprechen soll und was eigentlich passieren würde wenn man es täte-  ganz einfach per Mail.

Nach einige Tagen dann die Antwort per Mail:

[…]Wir haben Ihren Widerruf der neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vermerkt. Somit gelten weiterhin die von Ihnen angenommenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres aktuellen Abonnements. […]

 

Wie geil ist das denn? Hey, wenn es Dir nicht gefällt, kein Problem, war nur ein Versuch Dich über den Tisch zu ziehen, aber wie lassen dann doch mal alles wie es war.

Danke Sky!