Samstag 29. Dezember 2007 um 19:44 von frank

Brrrrrrr

Heute war Heimfahrt angesagt und ich kann euch sagen dass ein Haus nach etwa einer Woche ganz schön auskühlt….

Bei durchgehend negativen Außentemperaturen waren es nur noch 7°C im Wohnzimmer.

:roll:

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Dienstag 20. November 2007 um 12:26 von frank

wie man es besser nicht machen sollte

Umstellungen in der IT sind oft komplexe Dinge. Schwierig wird es insbesondere dann wenn viele Kunden einzubinden sind die von den Önderungen betroffen sein könnten, in solchen Fällen bedarf es einer guten Vorbereitung und Kommunikation.

Ein Mustergültiges Beispiel wie man es so richtig in den Sand setzen kann hat gerade die DKB Bank gezeigt.

Dort wurde neben dem eigentlichen Internetbanking (via Webbrowser) und der Einführung des iTAN Verfahrens zum 01.10 auch das gesamte HBCI Onlinebanking umgestellt (offensichtlich gestern).

Während es zu den ersten beiden Punkten noch eine gute Kommunikation gab wurde das Onlinebanking ohne jede Info an die Kunden verändert.

Die (Banking) Software meldete in der Regel dass das Ziel nicht erreichbar war und das war.

Wer Glück hatte konnte über die Servicehotline (die leider für den gesamten Bankbetrieb gilt) an das Onlinebankingserviceteam gelangen, aufgrund der Vielzahl der Anrufe gestaltete sich das aber wohl eher schwierig.

Wer die Wartezeit nutzte konnte unter einem recht gut versteckten Punkt auf der normalen DKB Seite Hinweise zum einstellen der Finanzsoftware finden. Da muss man auch drauf kommen an dieser Stelle zu suchen und dann auch zu verstehen dass es was zu ändern gibt!

Man musste aber in jedem Fall die Hotline bemühen denn die Benutzerkennungen waren verändert worden (und die HBCI Adresse die man jedoch in der Anleitung fand).

Aber man war beim Service vorbereitet: Die DKB hatte alle Nutzer in einer gedruckten Liste vermerkt. Jawohl. Nach Namen sortiert. Nicht im PC, gedruckt. Super. Auf die Frage warum man denn die Umstellung nicht wie den anderen Kram einfach an die betroffenen Kunden kommuniziert habe die erstaunliche Antwort:”Wir wissen ja nicht mit welcher Software Sie arbeiten und wir glaubten dass die Banking Programme sie darauf hinweisen würden”.

Aha. Glaube ist in der Kirche gut aufgehoben, in der IT sollte man sich aber eher auf wissen beschränken. Und erklärt in diesem Falle leider auch nicht warum nicht auf Veränderungen hingewiesen wurde. wie man die Önderungen durchführt ist ja dann noch mal ein anderer Schuh.

Aber egal, wer nicht das Pech hatte eine falsche Kennung genannt zu bekommen konnte dann probieren wie von der DKB beschrieben die Daten in der Software zu ändern.

Viel Erfolg dürften dabei zumindest die Quicken Nutzer nicht gehabt haben, die Anleitung war nämlich falsch.

Wer dann wieder die Entbehrung auf sich nahm und den Service anrief, eventuell durchkam, wartete und mit einem Mitarbeiter sprach stellte rasch fest dass die Hotline außer in Listen nachzusehen offenbar für nichts weiteres geschult war bzw. ebenso falsche Infos erhalte hatte. In diesen Fällen wurde aber wenigstes ein Rückruf von den “Fachleuten” versprochen. Der vermutlich wegen nicht unerheblicher Auslastung recht lange auf sich warten lassen dürfte. Ich zumindest warte schon seit 09.00 Uhr vergeblich.

Toll gemacht, DKB.

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Montag 19. November 2007 um 18:15 von frank

greise Verschwörung

Heute 08.30 Uhr im Aldi. Dichtes Gedränge, offenbar finden die Angebote regen zuspruch. Nur eine Kasse geöffnet.

Kassiererin: “Sie dürfen dann auch an Kasse 2 auflegen” - vor mir setzt sich ein greises Duo mit einem prall gefüllten Wagen in Bewegung, ich direkt dahinter, im Wagen drei Artikel.

Der Mann fängt an das Band zu füllen. Langsam. Sehr langsam. Aber geordnet. Er baut verschiedene Haufen - kein gutes Zeichen, deutet meist auf getrennte Abrechnung für Bekannte hin. Die neue Kassiererein kommt, setzt sich und bekommt sofort erklärt dass sie noch nicht anfangen kann. Der vorderste Haufen ist noch nicht fertig…. Seine Frau trägt noch weitere Waren heran - langsam, sehr langsam.

Ich warte mit meinen drei Teilen geduldig, schließlich habe ich ja Respekt vor dem Alter. Innerlich wünsche ich die beiden aber an einen ganz dunklen Ort. Ich warte und warte. Gefühlte 30 Minuten und die Haufen füllen sich, ich schätze es sind drei oder vier. Langsam, sehr sehr langsam.

Dann die Erlösung aus der qualvollen Starre: Die Kassiererin winkt mich an der geschlossenen Kasse 1 vorbei und rechnet mich ab. Ein Blick auf die Uhr zeigt: vier Minuten an der Kasse vertrödelt, doch nicht so schlimm wie gefühlt.

Als ins Auto steige sehe ich wie der Mann immer noch seine Haufen stapelt…

Die Strafe für meine bösen Gedanken beklam ich dann zehn minuten später als ein Golf ohne Blinker zu setzen plötzlich vor mir auf die Spur zieht um den LKW mit 100km/h zu überholen. Glücklich dass es ABS gibt und dass auch die Autos hinter mir noch bremsen konnten warte ich dass er wieder rechts rüber fährt. Das dauert. Und dauert….

Irgendwann dann doch: Ich blicke ins Wageninnere und sehe am Steuer einen greisen Mann… ich mag da nicht an Zufall glauben :evil:

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Samstag 3. November 2007 um 22:23 von frank

Hölle Hölle Hölle Hölle

Ich habe gerade Wolfgang Petry im Fernsehen gesehen. Ohne Bart, ohne Freundschaftsbänder.

Optisch irgendwie viel älter, aber er hat nicht gesungen, das war schon mal viel wert (Wolle Petry Fans mögen mich dafür hassen), die Übertragung hat mich an eine dunkle Nacht vor einigen Jahren erinnert.

Es war, glaube ich, 1997 und ich als Techno DJ viel unterwegs. An Sylvester waren wir in Bonn in der Biskuit Halle. So weit alles normal. Die Rückfahrt war mit dem Zug geplant und, naja, da fing alles an. Schnee, Eis, die Bahn hatte so Ihre Schwierigkeiten und lies uns erst mal einige Zeit am verträumten (und ungeheizten) Bonner HBF warten.

Irgendwann kann der Zug, fuhr auch los, kam aber viel zu spät am Umsteigeort in Andernach an. Kein Problem, es gibt ja Bahnhofskneipen dachten wir (ne muntere Gruppe von etwa 15 Leuten) und um sechs Uhr früh wir da bestimmt noch was los sein (und ich schwöre: In Andernach war sonst alles zu).

Die Bahnhofskneipe entpuppte sich als der traurigste Ort der Welt. Etwa sechs Heimatlose waren noch da, die hatten aber alle einen Liebling: Wolle Petry.

Der Anschlusszug fuhr erst um 8.00 und es waren zwei Stunden Hölle Hölle Hölle Hölle mit Non Stop Wolfgang Petry und seinem traurigem (aber dafür tanzendem)Chor. Trotz großzügigem Trinkgeld war es uns nicht möglich die Musik zu ändern.

Viel mehr meinte der Wirt wir wären doch so Techno Drogen Typen und wenn wir stänkern würden riefe er die Bullen. Weil’s saukalt war und wir sonst nirgendwo hin konnten haben wir uns, den sicheren Tod vor Ohren, dem Schicksal gefügt.

Naja, ich war jedenfalls recht froh dass es dann irgendwann acht war und wir mit blutenden Ohren aus dem unterirdischen Folterkeller raus konnten. Seit dem bekomme ich bei Wolle jedenfalls immer Panikattacken…

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Mittwoch 31. Oktober 2007 um 21:57 von frank

Deppen TV

Bei Sat1 läuft gerade “Promi ärgere Dich nicht”.
Ich habe selten so einen Mist gesehen. Hella und Hugo als Alleinunterhalter und B-Promis die im Kreuz laufen. Und das ganze geht bis nach 23 Uhr.
Da freut man sich irgendwie sogar auf die Werbeunterbrechungen…
Nur Mariella rettet das ganze irgendwie :-D

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