Freitag 19. Februar 2010 um 16:21 von frank

Reise mit Hindernissen

Kommenden Mittwoch steht mein alljährlicher USA Trip an und da die SAS die Verbindung nach Seattle eingestellt hat muss ich dieses Jahrmit der Lufthansa via Frankfurt reisen.

An sich ist das echt ne tolle Sache, die SAS Verbindung war über Kopenhagen und die Flieger der SAS waren nicht wirklich angenehm, zudem ging bei der Rückreise irgendwie immer das Gepäck in Kopenhagen verloren oder der Anschlußflieger nach München war schon weg.

Alles in allem also eine gute Sache, Lufthansa, ja… wenn die nicht ausgerechnet dann einen viertägigen Streik ausgerufen hätten der ausgerechnet in meine Abflugzeit fällt.

Angeblich sind die Transatlantikflüge nicht direkt betroffen, es soll wohl mehr die innerdeutschen Verbindungen treffen. Beruhigt mich nicht wirklich, ich muss ja irgendwie von München nach Frankfurt kommen und der Flieger nach Seattle geht um 10.00 Uhr, heißt also um 8.00 da sein.

Die Lufthansa empfiehlt die Deutsche Bahn. Auch schön, entspannt im Zug nach Frankfurt reisen. Leider müsste ich dafür um 3.00 Uhr früh in den schimmeleigen Zug steigen um dann vier Stunden damit nach Frankfurt zu rollen. Bleibt die leise Hoffnung auf eine andere Airline… vermutlich sind die nur schon alle gut gebucht denn München Frankfurt ist eine gefragte Verbindung.

Allerdings ist mir der Streik auf dem Hinweg allemal lieber als auf dem Rückflug. Wenn ich heim will kann ich so Späße gar nicht gut leiden (evil)

Der Sonderflugplan der laut Lufthansa heute Nachmittag veröffentlicht werden soll ist zumindest noch nicht online, bis dahin habe ich zumindest noch die theoretische Möglichkeit wie geplant reisen zu können.

Also erst mal abwarten und Tee trinken. Oder besser Kaffee.

Nachtrag 21.07: Nun hat man auch die Auslandsflüge gestrichen und ich muss meinen gesamten Plan ändern. damit verpasse ich evtl. den Geburtstag meines Juniors. Meine Symphatie für Lufthansa Piloten tendiert gegen Null. Arxxxkrampen, überbezahlte…

Kategorie: Dies und Das, unterwegs | Keine Kommentare »

Sonntag 24. Mai 2009 um 17:48 von frank

Zefix

Da hat mich doch gestern Abend irgend ein vermaledeites Mistvieh gestochen.

Der Größe der Schwellung nach war es jedenfalls nichts kleines. :evil:

argh

Kategorie: Seltsames, bilder | 3 Kommentare »

Samstag 29. Dezember 2007 um 19:44 von frank

Brrrrrrr

Heute war Heimfahrt angesagt und ich kann euch sagen dass ein Haus nach etwa einer Woche ganz schön auskühlt….

Bei durchgehend negativen Außentemperaturen waren es nur noch 7°C im Wohnzimmer.

:roll:

Kategorie: Dies und Das | 3 Kommentare »

Sonntag 9. Dezember 2007 um 21:53 von frank

Hallo BILD am Sonntag: Habt Ihr da nicht was vergessen?

Die Bild am Sonntag hat heute als Schlagzeile:

Schluss mit Super-Gehältern für Manager!

Bei BILD Online kann man die Einkommen der meisten Dax Vorstände nachsehen. Leider vergisst man dort das Jahresgehalt des eigenen Vorstands zu erwähnen. Es wird leider??noch nicht mal im Jahresbericht der Axel Springer AG einzeln erwähnt (weil??Wettbewerber auch keine Zahlen publizieren würden) da die Hauptversammlung gegen eine Publizierung der einzelnen Gehälter gestimmt hat.

Die Gesamtvergütung jedes Vorstandsmitglieds
wird nicht unter Namensnennung offengelegt, da die insoweit relevante
Ziffer 4.2.4. Kodex die namentliche Offenlegung der Vorstandsvergütung
ausdrücklich unter den Vorbehalt eines abweichenden
Beschlusses der Hauptversammlung mit qualifizierter Mehrheit
stellt. Einen entsprechenden Beschluss hat die Hauptversammlung
der Axel Springer AG am 27. April 2006 mit der erforderlichen
Mehrheit gefasst. Zudem veröffentlichen auch Wettbewerber der
Axel Springer AG die Bezüge nicht individualisiert.
(Quelle: Jahresabschlussbericht 2006??Axel Springer AG)

Laut Jahresabschlussbericht 2006 verdiente der Spingervorstand stolze 6,864 Millionen??Euro an festen Bezügen, dazu kommen noch weitere 3,973 Millionen Euro an variablen Bezügen.??

Im Geschäftsjahr 2006 betrugen die festen Bezüge der Vorstände der Axel Springer
AG TEUR 6.864 (Vorjahr: TEUR 6.849). Die Summe der variablen
Bezüge belief sich auf TEUR 3.973 (Vorjahr: TEUR 3.304). Die
Vorstandsmitglieder haben Versorgungszusagen erhalten, für die im
Geschäftsjahr 2006 ein Betrag in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr:
TEUR 229) den Pensionsrückstellungen zugeführt wurde.
(Quelle: Jahresabschlussbericht 2006??Axel Springer AG)

Und der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner?????Es sind angeblich 5 Millionen Euro pro Jahr, also in etwa so viel wie der auf PLatz 5 der Hetzliste stehende METRO Chef Körber. Was verdient denn wohl der einfache Springer Mitarbeiter? Oder der Angestellte bei PIN wo noch nicht mal Mindestlohngezahlt werden kann?

Kategorie: Dies und Das, Seltsames, netz | 1 Kommentar »

Dienstag 20. November 2007 um 12:26 von frank

wie man es besser nicht machen sollte

Umstellungen in der IT sind oft komplexe Dinge. Schwierig wird es insbesondere dann wenn viele Kunden einzubinden sind die von den Önderungen betroffen sein könnten, in solchen Fällen bedarf es einer guten Vorbereitung und Kommunikation.

Ein Mustergültiges Beispiel wie man es so richtig in den Sand setzen kann hat gerade die DKB Bank gezeigt.

Dort wurde neben dem eigentlichen Internetbanking (via Webbrowser) und der Einführung des iTAN Verfahrens zum 01.10 auch das gesamte HBCI Onlinebanking umgestellt (offensichtlich gestern).

Während es zu den ersten beiden Punkten noch eine gute Kommunikation gab wurde das Onlinebanking ohne jede Info an die Kunden verändert.

Die (Banking) Software meldete in der Regel dass das Ziel nicht erreichbar war und das war.

Wer Glück hatte konnte über die Servicehotline (die leider für den gesamten Bankbetrieb gilt) an das Onlinebankingserviceteam gelangen, aufgrund der Vielzahl der Anrufe gestaltete sich das aber wohl eher schwierig.

Wer die Wartezeit nutzte konnte unter einem recht gut versteckten Punkt auf der normalen DKB Seite Hinweise zum einstellen der Finanzsoftware finden. Da muss man auch drauf kommen an dieser Stelle zu suchen und dann auch zu verstehen dass es was zu ändern gibt!

Man musste aber in jedem Fall die Hotline bemühen denn die Benutzerkennungen waren verändert worden (und die HBCI Adresse die man jedoch in der Anleitung fand).

Aber man war beim Service vorbereitet: Die DKB hatte alle Nutzer in einer gedruckten Liste vermerkt. Jawohl. Nach Namen sortiert. Nicht im PC, gedruckt. Super. Auf die Frage warum man denn die Umstellung nicht wie den anderen Kram einfach an die betroffenen Kunden kommuniziert habe die erstaunliche Antwort:”Wir wissen ja nicht mit welcher Software Sie arbeiten und wir glaubten dass die Banking Programme sie darauf hinweisen würden”.

Aha. Glaube ist in der Kirche gut aufgehoben, in der IT sollte man sich aber eher auf wissen beschränken. Und erklärt in diesem Falle leider auch nicht warum nicht auf Veränderungen hingewiesen wurde. wie man die Önderungen durchführt ist ja dann noch mal ein anderer Schuh.

Aber egal, wer nicht das Pech hatte eine falsche Kennung genannt zu bekommen konnte dann probieren wie von der DKB beschrieben die Daten in der Software zu ändern.

Viel Erfolg dürften dabei zumindest die Quicken Nutzer nicht gehabt haben, die Anleitung war nämlich falsch.

Wer dann wieder die Entbehrung auf sich nahm und den Service anrief, eventuell durchkam, wartete und mit einem Mitarbeiter sprach stellte rasch fest dass die Hotline außer in Listen nachzusehen offenbar für nichts weiteres geschult war bzw. ebenso falsche Infos erhalte hatte. In diesen Fällen wurde aber wenigstes ein Rückruf von den “Fachleuten” versprochen. Der vermutlich wegen nicht unerheblicher Auslastung recht lange auf sich warten lassen dürfte. Ich zumindest warte schon seit 09.00 Uhr vergeblich.

Toll gemacht, DKB.

Kategorie: Technik | 6 Kommentare »