Sonntag 13. Juli 2008 um 10:25 von frank

have a break

Die letzten Monate waren hart und haben Substanz gekostet. Die letzen Woche mussten noch unzählige Dinge für die USA gemeldet werden, einige davon für Herrn Steve B. persönlich. Da bedarf es dann ganz besonderer Aufmerksamkeit denn wenn irgendwer eine unstimmige Zahl in einem Berg Papier entdeckt dann er.

Jetzt jedenfalls ist die Luft raus und ich glaube wenn ich noch einen einzigen Tag weiter arbeiten müsste hätte es mich umgehauen. Die ersten Vorzeichen waren zumindest eindeutig…

Konrad hat mit “Up” bei emotional overdose das ganze phantastisch betextet (besten Dank für die Erlaubnis den Text zu verwenden):

Mein ganzes Leben lang bin ich auf einen Berg geklettert. Ich habe alles getan, um seinen Gipfel zu erreichen. Habe gelernt, gelogen, betrogen, mich angestrengt, versagt, bin wieder aufgestanden und habe meinen Weg fortgesetzt.
Wie oft dachte ich, dass ich den Gipfel nicht erreichen würde.
Oft, sehr oft sogar konzentrierte sich mein ganzes Denken und Handeln nur auf den Gipfel. Dann kam ich nicht voran.
Doch wenn ich abgelenkt war, schien der Gipfel ohne mein Zutun in greifbare Nähe zu rücken.
Ich lebte nur noch für den Gipfel, wollte nach oben. Ich versuchte es mit allen Mitteln, musste nach oben. Ich riskierte alles, Freunde, Familie, Kinder. Es gab nur noch den Gipfel.
Ich verlor alles. Am Gipfel würde ich es wiederbekommen.
Es gab nur eine Richtung: Nach oben. Ich wurde zum Jünger, zur Mücke, die immer dem Licht zufliegt, Tunnelblick, Scheuklappen, verbissen.
Mein einziges Ziel war der Gipfel.
Endlich angekommen, blicke ich auf die Trümmer am Rand der Schneise, die ich hinterlassen habe und krepiere jämmerlich weil die Luft zu dünn zum atmen ist.

Und damit es nicht wirklich soweit kommt (einen dunklen Teil davon hab ich ja schon hinter mir) ist nun eine kurze Auszeit angesagt in der ich –fast- gar nicht arbeiten werde.

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Mittwoch 28. November 2007 um 21:05 von frank

Der Aufschwung kommt an

"Der Aufschwung kommt bei den Menschen an" sagte Kanzlerin Merkel heute im Bundestag.

Soso.

Heute kam so was auch bei mir an, so ein Aufschwung. Meine Krankenversicherung, die Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) hat mal eben mit einem Schwung den Beitrag um satte 25,6% erhöht. Das sind etwas über 80 Euro mehr im Monat. Das frisst die Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitragssatzes im kommenden Jahr direkt wieder auf…

Neben den real gestiegenen Ausgaben die im Gesundheitsbereich anfallen war aber der Hauptpreistreiber die Politik. Gleichstellungsgesetz und Gesundheitsreförmchen sind die Ursachen.

So sieht senken von Lohnnebenkosten jedenfalls nicht aus. Und von einem Aufschwung im Geldbeutel merke ich persönlich gar nichts. Und ich befürchte dass diese Erkenntnis spätestens im kommenden Jahr noch viele andere machen werden, wenn sie dann feststellen dass ihre Lohnerhöhung mehr als aufgefressen wurde nach den ganzen Steuererhöhungen und Reformen (die zumindest mich alle nur Geld gekostet haben bzw. werden).

Da sage ich doch danke, große Koalition.

Und viel Spass mit der Diätenerhöhung :evil:

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Donnerstag 7. Juni 2007 um 15:18 von frank

Geschäfte mit Gammelfleisch

Wie so vieles ist das Thema Gammelfleisch wieder aus den Medien verschwunden und die Verbraucher kaufen wieder wie gewohnt und ohne nachzudenken ihr Fleisch ein. Hauptsache billig.

Die Tagesschau (Claudia Ulferts) berichtet online Wie das Geschäft mit dem Gammelfleisch funktioniert

Kriminelle Geschäfte mit dem Fleisch
Umdeklariertes Stichfleisch, Lohndumping und gnadenlose Ausbeutung von osteuropäischen Arbeitern - in den Schlachthöfen haben sich teilweise mafiöse Strukturen gebildet. Die Arbeiter schweigen und Kontrollen sind nahezu wirkungslos, weil die Betriebe regelrechte “Warnsysteme” eingerichtet haben.

Des weiteren wird “Report Mainz”-Redakteur Adrian Peter aus seinem Buch “Die Fleischmafia zitiert:

Sieben Millionen Tonnen Fleisch werden jedes Jahr in Deutschland produziert - schätzungsweise 30 Prozent mehr, als die Verbraucher konsumieren

Die Fleischbranche ist in einem Maße für Kriminalität anfällig, wie man es sonst aus dem Rotlichtmilieu kennt.

Da bin ich doch sehr froh mich Fleischlos zu ernähren. :mrgreen:

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