Mittwoch 13. August 2008 um 13:25 von frank
Seit geraumer Zeitne teste ich ja das Apfel iPhone.
So richtig zufrieden bin ich nicht, das ganze Gerät ist leider wenig durchdacht. Was mir nach wie vor sehr gut gefällt sind der große Bildschirm und die Bedienung mit den Fingern. Letztere ist leider auch nicht ganz ausgereift, reicht aber für das meiste aus.
Nerven tun mich neben dem viel zu kleinen Keyboard vor allem die lächerliche, nicht lernende und vor allem nicht abschaltbare Rechtschreibkorrektur, die ungenaue Erkennung der Fingertips noch viele viele andere Dinge die man an sich erwarten könnte….
Nachdem nun nach der Softwareversion 2.0 nun auch schon die 2.0.1 veröffentlicht wurde mit der Apple nun auch versucht die Business Kunden zu erreichen sollte man zumindest Grundlegendes erwarten können.
Copy & Paste von Text geht nach wie vor nicht, die Exchange Integration ist lausig umgesetzt (man kann weder die Größe der Mails noch die zu synchronisierenden Ordner wählen). Dafür funktioniert die Dokumentenvorschau bei Mailanhängen nun ganz gut, auch wenn man die Anhänge nicht bearbeiten kann was ziemlich blöd ist.
Irgendwie überträgt das iPhone auch Unmengen an Daten: In 5 Tagen nur für Email und etwas Internet 259 MB. Das Windows Mobile Gerät was ich zum Vergleichnutze hat weniger als die Hälfte verbraucht.
Dazu ist es ziemlich instabil geworden, hängt sich auf, stürzt ab - Eigenschaften die man eher einem Windows Gerät zuschreiben würde (was allerdings nicht stimmt…). Dazu noch ist es laaangsam geworden.
Nach wie vor kann man das iPhone nur mit einem einzigen Rechner verbinden, Musik auf der Arbeit hören geht also nicht via PC (oder eben Musik zu Hause nicht, jenachdem mit welchem Rechner man es syncen möchte). Einen iPOD kann ich aber mit jedem beliebigen Rechner verbinden… Angeblich hat das Copyrightgründe, Apple willnicht dass man Musik wild tauscht - warum dann aber nur beim iPhone?
Nun aber kommt der letzt und größte Hammer: Eine Backdoorfunktion die es Aplle erlaubt auf das Gerät zuzugreifen und dort Daten zu löschen (und wer löschen kann der kann auch lesen…). Ja liebe Apple Jünger, das ist was dass ihr gerne uns in die Schuhe geschoben habt (allerdings Grundlos), nun hat es Steve Jobs selbst zugegeben…
Jetzt hab ich gleich mal die ExchangeVerbindung gelöscht denn sensible Firmendaten haben nun gar nichts mehr auf einem Apple Gerät zu suchen, so viel ist sicher. Eine Backdoorfunktion ist ein Risiko das unkalkulierbar ist, egal wer sie eingebaut hat.
Für mich ist dadurch auch klar: Netter MP3 Player (der leider nicht so gut zu bedienen ist wie ein normaler iPOD) und auch gut für ein kleines Game am Flughafen, persönliche oder gar Firmendaten Daten kommen da aber nie wieder drauf.
Shame on you, Apple!