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Frankreich macht mir Sorgen

Weltfremde Ausagen kenne ich an sich primär von Bayerischen Politikern (Killerspiele, Problembären etc.).
Nun muß irgendwas nach Frankreich übergeschwappt sein:
Der Französische Innenminister und Präsidentschaftskandidat Sarkozy hält Pädophilie und die Suizidneigung von Jugendlichen für genetisch veranlagt (u.a. hier, der rechtsextreme Kandidat Le Pen empfahl Jugendlichen besser zu masturbieren statt Sex mit Kondom zu haben.

Rauchverbot im Auto?

Kaum zurück aus den USA habe ich jetzt mal die News der letzten Tage gelesen, im wesentlich dass was man auf CNN nicht sehen konnte.
Das jetzt allen Ernstes ein Rauchverbot im Auto gefordert wird haut selbst mich als bekennenden Nicht-Raucher um.
Selbst in den Staaten wo man sehr ausgeprägte Rauchverbote hat denkt niemand daran in die unmittelbare Privatsphäre der Bürger einzugreifen (na ja, zumindest nicht beim rauchen).
Die Bundesregierung entfernt sich jedenfalls mit Lichtgeschwindigkeit von Ihrem Versprechen weniger staatliche Bevormundung im Alltag des Bürgers umzusetzen.
Wer ernsthaft will dass nicht mehr geraucht wird der muss halt das Rauchen ganz verbieten. Da es an diesem Willen mangelt darf man wohl unterstellen dass es dem Bund nicht wirklich ernst mit dem propagierten Gesundheitsschutz der Bürger ist und somit kann er halbherzige und sinnfreie Aktionen auch gleich sein lassen.

killerspiele mal wieder

die Bluttat zweier Jugendlicher in Tessin lässt die Phantasie der Presse und der Politiker in ungeahnte Kreativität steigen.

wie bei jeder Bluttat von jugendlichen werden die beliebten „killerspiele“ als mögliches Motiv herangezogen und sehr gerne der Kriminologe Christian Pfeiffer zitiert. in diesem Fall soll es „final Fantasy VII“ gewesenes sein. das ist zwar Überhaupt kein gewalttätiges spiel sondern gehört zu den Fantasy Rollenspielen, das tut aber für eine reißerische Berichterstattung nichts zur Sache. ich glaube eher dass Herr Pfeiffer ein grundsätzliches Problem mit Jugendlichen und den neuen Medien hat, aber das ist nur meine Meinung.

man merkt deutlich dass die Artikel bei msn mittlerweile zum Teil von Springer Leuten geschrieben werden. keine Ahnung aber dafür laut…

treffende worte zur gesundheitsreform

Friedrich Merz schreibt in der wirtschaftswoche über die Gesundheitsreform bzw. das was davon übrig ist und die Veränderung der sozialen Systeme in Deutschland.

„Die ganz große Mehrheit glaubt nicht, dass sich für sie etwas Grundlegendes ändert ganz gleich, wie der Streit in der Koalition am Ende ausgeht.

Das könnte sich für viele Versicherte noch als Trugschluss erweisen. Zum einen ist die Bundesgesundheitsministerin ihrem erklärten Ziel der Abschaffung der privaten Krankenversicherung schon jetzt ein beachtliches Stück nähergekommen.“

sehr lesenswert wie ich finde.