Schlagwort-Archive: Streit

Die Televersa Online Story

Da sich meine leidigen Erfahrungen mit dem Flying DSL Anschluss der Televersa Online über unzählige Post verteilen hier eine Zusammenfassung.

Eins vorneweg: Ich habe nichts gegen Televersa. Auch nicht gegen deren Mitarbeiter. Was ich aber nicht mag ist Kunden anzulocken, Versprechungen zu machen und dann hängen zu lassen. Derzeit glaube ich dass Anspruch und Wirklichkeit erheblich auseinander liegen. Und dass die Mitarbeiter -zumindest die ich kennen gelernt habe- fast durch die Bank schlecht ausgebildet waren, nicht alle Informationen hatten und als Dank dafür nun den Zorn diverser Kunden abbekommen.

Ich kann alles was geschehen ist belegen. Es gibt Briefe, Emails, Faxe, Telefonmitschnitte, Rechnerprotokolle. Nur für den Fall das mal jemand sagen will dass das alles nicht stimmt. Glaubt mir, es ist die traurige Wahrheit.
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Die sind doch nicht blöd

Die Financial Times Deutschland schreibt heute in ihrer Internetausgabe über die Vorgehensweise prominenter Unternehmen gegen unliebsame Webseiten.

Manche Firmen sind so auf ihre Außenwirkung bedacht, dass sie gegen missliebige Blogger und Autoren vorgehen. Ihr Hebel: das Unternehmenspersönlichkeitsrecht. Die Allzweckwaffe der deutschen Medienanwälte steht in keinem Gesetzbuch.
[…]
Wenn Künstler, Blogger oder Journalisten ein Unternehmen kritisieren, veralbern oder einfach nur Unerwünschtes berichten, wird die Waffe hervorgeholt. Ihr Name: Unternehmenspersönlichkeitsrecht.

Als Beispiel wird unter anderem der Streit zwischen Rainer Kohnen vom Blog Media Blöd über den ich hier auch schon berichtet habe.

Für alle die auch mal kritische Anmerkungen im Internet loswerden wollen ein überaus lesenswerter Artikel, verfasst von Kristina Allgöwer.

Streit bei Axel Springer

Streit bei Axel Springer: „WamS“-Kommentarchef attackiert „Bild“-Chefredakteur – Kultur – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Lohnt sich zu lesen, leider wurde der Originalbeitrag auf „Welt Online“ auf Druck der Konzernzentrale entfernt.
Die dicke Fresse machen darf bei Springer wohl nur die Blödzeitung. Dachte ich könnte den Artikel noch heute Abend schreiben 🙁

Da war Bildblog Gott sei dank schneller und hat weite Auszüge gesichert.

Kleine Leseprobe:

Die 68er zwingen ihn noch heute, täglich auf der Seite 1 eine Wichsvorlage abzudrucken, und überhaupt auf fast allen Seiten die niedrigsten Instinkte der Bild-Leser zu bedienen, gleichzeitig aber scheinheilig auf der Papst-Welle mitzuschwimmen. ()

Bild Dir mal Deine Meinung darüber 🙂

update 10.05. Auf Lizas Welt gibt es den ganzen Text plus weiterer schöner Worte

Media Markt vs Media Blöd

Rainer Kohnen, Betreiber des Blogs Media Blöd hat gestern nacht heute morgen per Mail bekannt gegeben dass er nicht gegen Media Markt und deren abmahnwütigen Anwalt Steinhöfel prozessieren will bzw. kann.
Die Gründe waren ua. die horrenden Kosten:

Das finanzielle Risiko wäre dabei für meine Verhältnisse enorm gewesen, und stellte sich so dar:

Für das Anfechten der einstweiligen Verfügung bei dem vom Landgericht Kölln festgelegten Streitwert von 75.000 &euro:

Anwalts- und Gerichtskosten circa 4000 &euro, allein in der ersten Instanz.
Zusätzlich ca. 2000 &euro für die Abmahnung.

Traurig auch das

Auch in der sogenannten „Blogosphäre“ war das Thema nicht auf die erhoffte Resonanz gestossen, es hatten zwar eine große Anzahl von Blogs darüber berichtet (Mein Dank nochmals an Alle die etwas darüber geschrieben haben!), bei den sogenannten „A-Bloggern“ aber, durch deren Berichterstattung die Sache auf Grund deren großen Reichweite enorm an Fahrt hätte gewinnen können, war von Solidarität nicht viel zu spüren.

Aber um weiterhin zu protestieren gibt es un einige Banner zum download. Ich schalte hier zwar grundsätzlich keine solchen, hier aber mal eines als Bild. Mehr auf der Seite von Media Blöd.
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Schade drum, aber mehr als verständlich.

Leider kratzt das keinen solange man nicht unmittelbar selbst betroffen ist. Hauptsache billig. Das scheint auch für die A-Blogger zu gelten: Die brüllen auch oft nur noch wenn es Page Impressions dafür geben könnte.