Montag 3. November 2008 um 21:02 von frank
Seit wenigen Minuten haben wir nen Igel…
Nemo hat den kleinen und untergewichtigen Genossen im Garten entdeckt und da es Arschkalt ist habe ich den kleinen erst mal eingesammelt und in einem großen Karton einquartiert. Da bleibt er jetzt bis morgen bei freier Kost und Logis und dann schaue ich zu ob ich ohn morgen früh nach Landshut bringen kann.
Bis dahin muss er sich mit etwas von Nemos Hundefutter begnügen, das letzte Katzenfutter ging ja schon für seinen Vorgänger drauf… wegen akuten Ausbruchsversuchen zieht er jetzt zusätzlich zum Karton in Nemos Hundetransportbox ein und wohnt im Keller. 16 Grad wird er wohl überstehen denke ich. Und ein Handtuch hat er ja auch.

Igel
Nachtrag 04.11: War gar nicht so leicht den Igel unterzubringen: Die Dame in Landshut war nicht zu erreichen, andere Igelfamilien hatten bereits zwischen 40 und 80 Igel zur Pflege… Dieses Jahr ist es sehr schlimm, der Sommer war ungünstig und alle sind noch sooo klein.
Jetzt ist er -oder vielmehr SIE, es ist ein Mädchen- bei einer Familie im Nachbarort. Im Frühling kommt sie wieder und darf dann wieder im Garten wohnen
Share
Kategorie: Tiere |
1 Kommentar »
Samstag 4. Oktober 2008 um 20:27 von frank
Das nenne ich mal eine gute Nachricht für Hundebesitzer die ein Tier haben das ausschaut wie ein “Pitbull” (ja, heißt richtig Bullterrier) oder “American Staffortdshire Terrier oder sogar wirklich eines dieser Rassen ist (nein, damit meine ich nicht den Ehemann):
Bis vor kurzem wurden diese Tiere in den Niederlanden beschlagnahmt und, wenn keine zulässigen Papiere vorlagen, nach einem kurzen Gerichtsprozess getötet. Auch wenn das Tier gar nichts gemacht hatte und nur mit der Familie auf dem Weg in den Urlaub war…
Seit Ende Mai ist das nun Geschichte, die Niederländische Regierung will das “Pitbull-Verbot” aufheben. Die Beschlagnahmungen und Tötungen wurden gestoppt und die noch eingesperrten Tiere werden Ihren Besitzern zurück gegeben.
Was alle SoKa Besitzer schon immer wussten: Die ganze Aktion hat sich nicht im geringsten auf Beißvorfälle mit Hunden in den Niederlanden ausgewirkt.
Eine neue Regelung soll dann nur nodh Hunde betreffen deren Gefährlichkeit nachgewiesen wurde bzw. ein ausreichend großer Verdacht dazu besteht (was auch immer damit gemeint sein könnte…. hoffen wir das was besseres dabei raus kommt als das letzte Gesetz).
Share
Kategorie: Tiere, recht |
Keine Kommentare »
Sonntag 21. September 2008 um 13:46 von frank
Der September ist ja ein wenig kalt geraten und das bringt das ein der andere Tier in Bedrängnis.
Wir hatten hier schon den ersten Frost, zwei Tage lang konnte ich die Scheibe von Eise befreien und auch Tagsüber waren es kaum mehr als 10°. Die Tiere die jetzt ihren Winterspeck anfressen trifft das jetzt ziemlich hart, so auch einen kleinen Igel den ich bereits vor drei Tagen zum ersten mal auf der Straße einsammelte und am Waldrand ausgesetzt habe.
Heute lag er am Wiesenrand und ich dachte schon er wäre tot, man hat aber noch gesehen dass er atmete. Also hab ich ihn in einen Karton gepackt und den kleinen erst mal unter ein Handtuch in die Sonne gestellt, dazu noch etwas Katzenfutter und dann ran ans Telefon. Der kleine wog vieleicht 100 Gramm, viele zu wenig, seine Augen waren geschlossen / verklebt aber wenigstens war kein Ungezieferbefall zu sehen.

Im Internet nach Igelstationen gesucht, gibt aber kaum welche in Bayern, dafür gibt der NaBu großzügig Tips wie man Igel Winterfest macht. Und zwei tolle Telefonnummern ganz weit weg. Dann also gelbe Seiten: Erster Anruf Tierheim, da ging keiner ran. Die nehmen aber auch keine Igel an wie ich später erfuhr. Toller Tierschutzverein…. dann die Tierfreunde in Landshut angerufen, auch da eher Ablehnung, aber immerhin zwei Rufnummern bekommen. Die Dame die ich dann erreicht habe war wenig begeistert, sie hatte schon so viele Igel und die kosten alle Geld. Und sie als Privatperson kann das kaum mehr zahlen. Geld war aber nicht das Problem (vor allem weil ich das Tierheim per sofort von meiner Zuwendungsliste streiche) und so konnte ich das Igelkind dort unterbringen.
Jetzt hat er eine Wärmflasche, eine eigene Kiste mit Haus und Nahrung und fährt gleich zum Tierarzt zur Infusion. Er wird dann Winterfest gemacht und soll ein Gewicht zwischen 600 und 700 Gramm erreichen, wenn er das hat darf ich ihn abholen und auswildern. Erst mal heißt es aber nun Daumen drücken dass er es auch schafft, die Chancen stehen aber nun recht gut denke ich.

Share
Kategorie: Tiere, bilder |
10 Kommentare »
Donnerstag 18. September 2008 um 21:16 von frank
PETA schreibt heute im Newsletter:
Lieber Fischfreund,
der 23. September, der “Fish Amnesty Day” ist der Tag, an dem Fische verschont werden sollen und er steht vor der Tür – es ist also der perfekte Zeitpunkt, andere über diese faszinierenden Tiere aufzuklären! Fische unterscheiden sich äußerlich so stark vom Menschen, dass es manchmal schwer vorstellbar erscheint, dass sie ebenso wie wir Schmerz empfinden können; Schmerzforscher stimmen jedoch überein, dass die Schmerzreaktion von Fischen beinahe identisch ist mit der Schmerzreaktion von Säugetieren und Vögeln. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Fische sehr komplexe Persönlichkeiten sind und ihr Bewusstsein das von Hunden und einigen anderen Säugetieren ähnelt.
Der Tiermissbrauch durch die Fischereiindustrie (sowie durch Sport- und Hobbyangler) sollte alle Menschen beunruhigen, die sich gegen Grausamkeiten an Tieren aussprechen. Jährlich werden 500 Millionen Tonnen Fische für den menschlichen Verzehr getötet; Sportfischer und Angler töten weitere Hunderte von Millionen Tiere jährlich. Ohne gesetzlichen Schutz vor einer grausamen Behandlung, werden Fische aufgespießt, zerquetscht, müssen ersticken oder werden lebend aufgeschnitten und ausgenommen – und das alles, während sie noch bei vollem Bewusstsein sind.
[…]
Wenn Sie wissen möchten, wie sie Fischen an diesem Fish Amnesty Day und auch sonst noch helfen können, fragen Sie uns. Wir freuen uns natürlich auch über Ihre eigenen Ideen und persönlichen Geschichten, die Sie mit anderen teilen möchten, um sich für Mitgefühl für alle Tiere auszusprechen! Weitere Informationen und Tipps zum Thema Fische finden Sie auf www.Fischen-tut-weh.de.
Mit freundlichen Grüßen
Tanja Breining
Fisch-Campaigner
Ich hätte es nur besser gefunden die Aktion auf einen Freitag zu legen. Das ist ja schließlich der Fischtag in unseren Breiten.
Share
Kategorie: Tiere, netz |
Keine Kommentare »
Donnerstag 31. Juli 2008 um 22:44 von frank
Lange Zeit dachte ich dass man mit seinen Tieren in Bayern machen kann was man will, es schert eh keinen. Nach wie vor hat Bayern diverse Gesetze zum Tierschutz entweder nicht umgesetzt oder per Sonderregelung erst mal außer Vollzug gesetzt, so zum Bsp. das Verbot der Ständerhaltung für Rinder und Pferde.
Wenn man also meint Tiere sind den Politikern hier egal, es geht eh nur ums Geld, dann überraschen sie einen hier mit neuen Verordnungen… Bayerische Städte haben schon so etwas wie Schilda und das lesen der Lokalzeitungen kann einen Zugereisten nur zum Kopfschütteln bewegen. Hier wird sich ums Kleine gestritten, nicht ums Große (dafür zahlt irgendwer Geld und alle halten brav die Klappe).
Bisher gibt es in Bayern noch keine generelle Leinenpflicht für Hunde (allerdings ziemlich sinnfreie Ausnahmeregelungen), nun jedoch soll sich dies offenbar ändern und ein entsprechender Gesetzentwurf ist wohl fertig gestellt.
Das es keineswegs positiv endet wenn Hunde nur noch an der Leine sind sollte jedem denkenden Menschen klar sein. Im Gegenteil, Hunde die sich nicht sozialisieren können und mit Artgenossen spielen und toben werden schneller aggressiv da sie den Umgang mit anderen Hunden nicht kennen bzw. erlernen und ihr Bewegungsradius bedrohlich eingeschränkt wird(ist das erste was man in der Hundeschule lernt… keine Hunde an der Leine zusammenführen).
Es ist eine der vielen Initiativen wo der Staat aufgibt sich mit seinen Bürgern zu befassen (wie auch, spart ja jedes Personal auf der Strasse ein und die Obrigkeit sieht man nur noch auf Bierfesten und Spatenstichen) und ihm letztlich die Verantwortung und Mündigkeit entzieht (ziemlich Grundlos sogar, es gab seit Jahren wohl keinen Zwischenfall mit einem Hund der durch eine Leine verhindert worden wäre…).
Die Gesellschaft für artgemässe Hundehaltung e.v (GAH) ist die Lobby der Hundehalter (nicht nur für Bayern) und ruft nun zu einer Petition auf die ich hier gerne Publik machen möchte.
Wer die Sache unterstützen mag klickt bitte hier und –so kurz vor den Landtagswahlen in Bayern- wird sich sicher der ein oder andere Politiker erweichen lassen nochmal nachzudenken.
Share
Kategorie: Tiere, politik |
12 Kommentare »