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Air Berlin

Stelle gerade fest dass ich schon ewig nichts mehr in diesem Blog geschrieben habe… Schande über mich.

Aber jetzt habe dass mich so aufregt dass ich es gleich hier posten muss: Air Berlin!

Bisher bin ich ganz gerne mit AB geflogen, Preise waren okay, Verbindungen gut, Flüge zumeist pünktlich auf innerdeutschen Strecken und morgens gibt es ein Rosinenbrötchen.

Auch als Urlaubsflieger war AB bisher erste Wahl da ich hier mein Tauchgepäck umsonst mitnehmen konnte.

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England at night

Eigentlich müsste es Reading at night heißen, ein Vorort von London wo ich die letzten Tage und Nächte verbracht habe.

Reading ist eine typische englische Stadt, etwas dreckig, kleine Geschäfte mit orientalischen Namen und Inhabern.

Abgestiegen sind wir (beruflich) im Malmaison, einem für englische Verhältnisse günstigem Hotel das noch nicht ganz so abgefuckt ist wie die alten eingesessenen Hotels am Ort.

Gestern Nacht war in der benachbarten Bar wohl Punkrock Night. Direkt unterhalb meines Fenster dröhnte Punk Musik bis in die frühen morgenstunden.

Hab ja kein Problem damit, wenn ich nciht seit drei Tagen in recht langatmigen Besprechungen sitzen würde die echt anstrengend sind und wo man froh ist wenn man mal schlafen kann – zumals man am nächsten Tag ausgeschlafen sein muss.

Um die Musik wegzuhaben schaltete ich den Fernseher ein. Gibt da leider nur sechs Kanäle, allesamt aus England. Ich werde mich aber nun nie wieder übers Dschungelcamp beschweren, denn da laufen noch seltsamere Sachen.

Auf Channel 4 verfolgte ich kurzfristig “The joy of teen sex”, eine Sendung für Teenager die quasi aufgeklärt werden sollen, auf mich aber irgendwie so sehr grotesk wirkte dass ich vor lachen fast aus dem Bett fiel. Da wird nix versteckt und so durfte der Zuschauer mit ansehen wie einem jungen Engländer die Hoden abgetastet wurden weil er Angst hatte krank zu sein – sein Sperma sah für ihn seltsam aus. Stellte sich aber heraus dass er das mit einem Porno verglichen hat und die Dame die vorher noch seine “Balls” betastete erklärte ihm dann auch fein den unterschied Film / Wirklichkeit.

Dann wurde ein junger schwuler beraten, der hatte Angst vorm ersten mal. Dem wurde Gleitcreme gegeben, erklärt wie man sie benutzt und ein Sextoy für den Hintereingang verabreicht damit er üben könne.

Die Krönung aber war “in Bed with (Name vergessen der da Stand”, hier ist ne junge Reporterin unterwegs um – keine Ahnung was sie eigentlich macht, sie stand zumindest in einem Piercing Studio, man zeigte Bilder von Vaginal Piercings und dann…. kam ein Kerl vorbei, so gerade 18 denke ich, und bekam einen Prince Albert verpasst. Vor der laufenen Kamera, Reporterin und der zuschauenden Nation.

Ich weiß jetzt dass das offenbar ziemlich weh tut und ich es mir auch nicht zwingend anschauen möchte wenn sich jemand da piercen lässt.

Da hab ich doch lieber weiter Punkrock gehört, war besser als das Gejammere des Gepierceten….

ärgern im Cineplex Erding

Heute stand ein Kinobesuch auf dem Tagesprogramm. Ich hatte noch Karten für Megamind und der Film läuft nicht mehr lange im Kino, da ich Nachmittags frei hatte also eine gute Gelegenheit.

Leider fand die Freude im Erdinger Cineplex dann einige Dämpfer, denn bei der mittlerweile obligatorischen Taschenkontrolle durften wir zwar das HD Videofähige Handi mitnehmen, nicht jedoch eine vorher gekaufte Semmel (obwohl wir noch im Kino gekaufte Chips, Getränke und was weiß ich noch alles dabei hatten…). Die Semmel wurde am Eingang hinterlegt, ganz seltsames Ritual wie ich finde.

Leuchtet mir ja noch halbwegs ein dass man keine mitgebrachten Flaschen reinnehmen darf, aber eine Semmel, vorne allem wenn auch noch reichlich andere Sachen gekauft wurden? Nicht gerade Kundenfreundlich.

Noch ätzender aber dass man den Kinosaal nicht beheizt hatte, es war saukalt (und ich friere nun wirklich nicht leicht) und das ist auf 1,5 Stunden Filmdauer nicht wirklich angenehm. Und ja, ich habe den Anspruch dass auch die Vorstellungen am frühen Nachmittag in klimatisierten Räumen durchgeführt werden, Kälterabatt gibt es ja schließlich keinen.

Wir werden wohl beim nächsten mal wohl wieder nach Landshut gehen. Die meckern auch nicht über ne Semmel.

ziemlich eklig

Heute beim Facharzt die mittlerweile übliche Erfahrung dass ein Termin auch als privat versicherter Kunde nur höchst theoretischen Wert hat. Nur um die Vorurteile mal abzubauen wir würden immer schneller dran kommen.
Über eine Stunde Wartezeit trotz Termin in einem ehemaligen Krankenhaus in Moosburg. Das schaut so gruselig aus dass es in einem schlechten Film spielen könnte. Würde ich eher irgendwo in Osteuropa vermuten als im Bayern, aber die Praxis die dort eingezogen ist soll gut sein.
Irgendwann werde ich in den Behandlungsraum (bzw. in einen) und gruselte mich noch mehr. Der Raum war vielleicht 6qm groß, sehr schmal und das einzigst dekorative darin waren zwei Werbeposter für Wundverbände.
Darauf die ekligsten Wunden die damit. behandelt werden können. Bäh.


Warum hängt man so was auf? Wen außer einem Arzt interessiert so was denn?