Archiv für die 'Tiere' Kategorie

Donnerstag 31. Juli 2008 um 22:44 von frank

Hunde in Bayern – Petition gegen den drohenden Leinenzwang

Lange Zeit dachte ich dass man mit seinen Tieren in Bayern machen kann was man will, es schert eh keinen. Nach wie vor hat Bayern diverse Gesetze zum Tierschutz entweder nicht umgesetzt oder per Sonderregelung erst mal außer Vollzug gesetzt, so zum Bsp. das Verbot der Ständerhaltung für Rinder und Pferde.

Wenn man also meint Tiere sind den Politikern hier egal, es geht eh nur ums Geld, dann überraschen sie einen hier mit neuen Verordnungen… Bayerische Städte haben schon so etwas wie Schilda und das lesen der Lokalzeitungen kann einen Zugereisten nur zum Kopfschütteln bewegen. Hier wird sich ums Kleine gestritten, nicht ums Große (dafür zahlt irgendwer Geld und alle halten brav die Klappe).

Bisher gibt es in Bayern noch keine generelle Leinenpflicht für Hunde (allerdings ziemlich sinnfreie Ausnahmeregelungen), nun jedoch soll sich dies offenbar ändern und ein entsprechender Gesetzentwurf ist wohl fertig gestellt.

Das es keineswegs positiv endet wenn Hunde nur noch an der Leine sind sollte jedem denkenden Menschen klar sein. Im Gegenteil, Hunde die sich nicht sozialisieren können und mit Artgenossen spielen und toben werden schneller aggressiv da sie den Umgang mit anderen Hunden nicht kennen bzw. erlernen und ihr Bewegungsradius bedrohlich eingeschränkt wird(ist das erste was man in der Hundeschule lernt… keine Hunde an der Leine zusammenführen).

Es ist eine der vielen Initiativen wo der Staat aufgibt sich mit seinen Bürgern zu befassen (wie auch, spart ja jedes Personal auf der Strasse ein und die Obrigkeit sieht man nur noch auf Bierfesten und Spatenstichen) und ihm letztlich die Verantwortung und Mündigkeit entzieht (ziemlich Grundlos sogar, es gab seit Jahren wohl keinen Zwischenfall mit einem Hund der durch eine Leine verhindert worden wäre…).

Die Gesellschaft für artgemässe Hundehaltung e.v (GAH) ist die Lobby der Hundehalter (nicht nur für Bayern) und ruft nun zu einer Petition auf die ich hier gerne Publik machen möchte.

Wer die Sache unterstützen mag klickt bitte hier und –so kurz vor den Landtagswahlen in Bayern- wird sich sicher der ein oder andere Politiker erweichen lassen nochmal nachzudenken.

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Sonntag 15. Juni 2008 um 13:28 von frank

depressiver vogel

Heute Vormittag, ziemlich genau als ich mich im Untergeschoss fertig machte um mit Nemo spazieren zu gehen, war plötzlich helle Aufruhr im Flut über mir.

Nemo quietschte und bellte wie verrückt und zeigte mir deutlich an dass da wer in der Wohnung war. Nemos Nase folgend fand sich dann ein Spatz in der Küche der durch die offen stehende Haustür eingedrungen war und sich in selbstmörderischer Weise genau vor Nemos Wassernapf platzierte.

Fast eine Stunde brauchte es den kleinen Kerl wieder aus dem Haus zu bekommen. Eine Stunde in der er immer wieder vor Nemos Nase landete und die Nerven des Herrn Hund ziemlich auf die Probe stellte.

Ob der Vogel wohl depressiv war und sich durch Nemo einen schnellen Tod wünschte? :roll:

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Freitag 6. Juni 2008 um 19:32 von frank

Zur Regenbogenbrücke

Mein Patenhund Hator ist gestorben, leider.

Hator

 Die Pflegestelle schreibt:

“775 Tage durften wir den alten Eisbären begleiten. Hator war stets gelassen und freundlich, bescheiden und brav. Er liebte den Wald, das Wasser und die Sonne und hatte nicht einen Tag schlechte Laune. Nun mussten wir ihn gehen lassen. Er hat uns versprochen, am Regenbogen mit den anderen zu warten.”

Wer  noch etwas Gutes tun will:

Die Tierfreunde Niederbayern brauchen dringend Spenden und Paten. Wegen zahlreicher, teilweise sehr kostspieliger Behandlungen ist die finanzielle Decke dort ziemlich dünn. Die Tiere dort leben zumeist nicht in Zwingern sondern im Rudel und sind dort fast wie bei einer normaken Familie integriert. Die Tiere die dort gelandet sind haben schreckliches erlebt und auch wenn Benzin und Milch teurer sind, verzichtet halt auf was kleines und spendet es.

Wie man dem Verein helfen kann steht auf der Webseite der Tierfreunde Niederbayern.

 

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Sonntag 18. Mai 2008 um 10:49 von frank

Hundeurlaub bei Tchibo

Der Kaffeeröster bietet auf seiner Webseite neben Versicherungen, Handykarten und Klamotten schon seit einiger Zeit Reisen an.

Was ich noch nicht wusste ist dass dort auch einige spezielle Angebote für Hundebesitzer aufgeführt sind.

Urlaub mit dem Hund

Das hier klingt doch z.B. ansprechend findet Nemo (kostet wohl ab 629,- Euronen für Familie mit drei Leuten und Hund):

Inklusivleistungen

  • 7 Übernachtungen in der 4-Sterne-Unterkunft "Schoppenhof"
  • Unterbringung in einer Ferienwohnung
  • 1 Hund im Zimmer frei
  • 1 Willkommensknochen & verschiedene Kauknochen unter der Woche
  • 1 Kilo Hunde-Trockenfutter für den Aufenthalt
  • 1 x vier Stunden Kanu- oder Ruderboot fahren mit dem Hund auf dem Schaalsee
  • Leihfahrräder für einen Tag
  • 1 Probiersortiment Rindfleisch von hofeigenen Schottischen Hochlandrindern
  • 1 Naturerlebnisaktion mit dem Hausherren
  • 1 Lagerfeuerabend mit Stockbrotbacken und Würstchengrillen
  • Endreinigung, Bettwäsche und Handtücher
  • Reisepreissicherungschein

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Donnerstag 15. Mai 2008 um 22:02 von frank

10 Gründe vegetarisch zu leben

Wie schon im letzten Beitrag geschrieben ist kommende Woche die World vegetarian week. Bis dahin (und während dessen) gibt es hier immer wieder BEiträge zu diesem Thema.

Dieses Mal: Peta hat die 10 besten Gründe Vegetarier zu werden zusammengefasst:

1. Tieren zu helfen, hilft Hunger zu vermeiden
Immer mehr Menschen finden die Verwendung von 100 Millionen Tonnen Getreide für Biodiesel moralisch verwerflich – und das aus gutem Grund. Dabei muss allerdings erwähnt werden, dass 7-mal soviel (760 Millionen Tonnen) an gezüchtete „Nutztiere“ verfüttert wird, um einen Bruchteil an Fleisch heraus zu bekommen. Wenn Ihnen das weltweite Hungerproblem also nicht vollkommen egal ist, sollten Sie Vegetarier werden!

2. Fleischessen bedeutet Tierquälerei
Grüne Weideflächen und idyllische Bauernhöfe sind heutzutage nichts weiter als Erinnerungen vergangener Tage. In der Massentierhaltung werden die Tiere zu tausenden in dreckige, fensterlose Schuppen, Drahtkäfige, Abferkelboxen und andere Gefängnisse gepfercht. Diese Tiere werden niemals die Gelegenheit haben, eine Familie großzuziehen, im Boden zu graben, Nester zu bauen oder irgendetwas anderes zu tun, das in ihrer Natur liegt. Nie werden sie die Sonne auf ihrem Rücken spüren oder frische Luft einatmen, bis zu dem Tag, an dem man sie auf Lastwägen verlädt, die sie zum Schlachthof bringen. Dr. Jane Godall sagt dazu: „Tausende von Menschen sagen, sie würden Tiere lieben und setzen sich trotzdem ein bis zweimal am Tag an den Tisch, um das Fleisch von Lebewesen zu genießen, denen alles entsagt wurde, was ihr Leben lebenswert machen könnte und die unsagbares Leid und das Grauen des Schlachthofes ertragen mussten.“

3. Fleischessen schadet der Umwelt
Eine Studie, die vor kurzem von den Vereinten Nationen herausgegeben wurde und den Titel „Der lange Schatten der Nutztierhaltung” trägt, kommt zu dem Schluss, dass Fleischessen einer der „wichtigsten Faktoren für die weitreichendsten Umweltprobleme ist – und das auf jeder Ebene, lokal bis global.” Um nur ein Beispiel zu nennen: Fleischessen verursacht fast 40% mehr Treibhausgase als alle Autos, Lastwägen und Flugzeuge weltweit zusammen. Der Bericht schließt mit der Aussage ab, dass die Fleischindustrie „in dem Fokus diesbezüglicher Vorgänge bei der Bearbeitung von Problemen der Landdegradierung, Klimaerwärmung und Luftverschmutzung, Wasserknappheit und Wasserverschmutzung sowie Verlust der Biodiversität“ sein sollte.

4. Vorsicht, Vogelgrippe!
Die Weltgesundheitsorganisation sagt, würde das Vogelgrippevirus mutieren, könnte man es schon durch den Verzehr von ungekochtem Hühnerfleisch oder Eiern bekommen oder auch nur das Essen von Nahrungsmitteln, die auf dem gleichen Schneidbrett wie infiziertes Fleisch oder Eier zubereitet wurde. Selbst die bloße Berührung von Eierschalen, die die Krankheit an sich tragen, könnte zu den gleichen Folgen führen. Mit dem einfachen Umstieg auf eine vegetarische Ernährung können auch andere Probleme der Massentierhaltung, wie Maul- und Klauenseuche oder SARS, vermieden werden.

5. Wenn Sie Ihren Hund nicht essen würden – warum dann ein Huhn?
Zahlreiche neue Studien haben gezeigt, dass Hühner sehr intelligente Tiere sind und in der Lage, komplexe Probleme zu bewältigen, sich selbst zu kontrollieren und über die Zukunft Gedanken zu machen. Hühner sind schlauer als Katzen oder Hunde und tun sogar Dinge, die noch nicht bei anderen Säugetieren außer Primaten beobachtet wurden. Dr. Chris Evans, der Tierverhalten und Kommunikation an der Macquarie Universität in Australien studiert, gibt an: „Bei Konferenzen erlaube ich mir manchmal einen kleinen Trick und zähle diese Fähigkeiten auf, ohne Hühner zu erwähnen. Die Leute denken immer, ich spräche über Affen.“
Dr. John Webster der Universität von Bristol fand heraus, dass Hühner das Prinzip der Ursache und Wirkung verstehen und wenn sie etwas Neues lernen, das Wissen auch an andere weitergeben (was bedeutet, sie haben etwas, dass die Forschung „Kultur” nennen würde).

6. Herzkrankheiten
Eine vegetarische Ernährung fördert Ihre Gesundheit und schützt vor zahlreichen Krankheiten, wie Herzerkrankungen, Krebs und Schlaganfall. Die beiden Ärzte Dean Ornish und Caldwell Esselstyn, die zu 100% erfolgreich in der Verhinderung und Umkehrung von Herzkrankheiten sind, haben ihre Behandlungen mit einer veganen Lebensweise ergänzt. Dies wurde erst vor kurzem in „Dr. Esslestyn’s Prevent & Reverse Heart Disease“ aufgeführt, wo der 100%ige Erfolg des Freimachens von Arterien und der Umkehrung von Herzerkrankungen dokumentiert wird.

7. Krebs
Dr. T. Colin Campbell ist einer der führenden epidemiologischen Wissenschaftler weltweit und Direktor der – so die New York Times – „umfassendsten Studie über den Zusammenhang von Ernährung und das Risiko der Entwicklung einer Herzerkrankung, die jemals durchgeführt wurde“. Dr. Campbell’s Verkaufsschlager „The China Study“ ist ein Muss für jeden, der sich mit dem Thema Krebs befasst. Zusammenfassend sagt Dr. Campbell: „…menschliche Studien belegen den karzinogenen Effekt von tierischen Proteinen, selbst bei normalem Konsum…. In der Verursachung von Krebs beim Menschen ist kein chemisches Karzinogen annähernd von so großer Bedeutung wie tierisches Protein.“

8. Der Weg zur Bikinifigur
Vegetarismus ist die ultimative Diät: Vegetarier sind um ein drittel weniger anfällig für Übergewicht, Veganer um ein zehntel! Natürlich gibt es übergewichtige Veganer, genauso wie es Fleisch essende Klappergestelle gibt; im Durchschnitt wiegen Veganer jedoch 10-20% weniger als Fleischesser – und das ohne jede Diät. Die vegetarische Ernährungsweise ist die einzige Diät, die in allen Beurteilungen gut abschneidet und bei der man Gewicht verliert und dies auch dauerhaft beibehält.

9. Weltfrieden
Leo Tolstoi sagte einmal, dass „Vegetarismus der Grundstein der Menschlichkeit” ist. Und der Maßstab für Menschlichkeit sollte sein, leidensfähigen Lebewesen kein unnötiges Leid zuzuführen. Menschenrechtler von Tolstoi über Gandhi und Thich Nhat Hanh haben bereits damit argumentiert, dass eine vegetarische Ernähung die einzige Lösung für Menschen sei, die die Welt zu einem besseren Ort machen möchten.

10. Ein neuer Genuss

Wie man in zahlreichen veganen Restaurants erkennen kann, ist Gemüse alles andere als langweilig. Viele Vegetarier geben an, dass sie durch ihren Umstieg auf die vegetarische Ernährung einen Umstieg von eintönigen Fleischstücken auf eine Vielzahl von Getreidesorten, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse erleben durften, die sie vorher nicht einmal kannten. Alicia Silverstone hierzu: „Seit ich Vegetarierin bin, fühle ich mich wohler in meinem Körper als zuvor und meine Geschmacksnerven haben eine vollkommen neue Welt kennengelernt. Es war eine der besten Entscheidungen, die ich jemals getroffen habe und ich kann Ihnen nur empfehlen, sich mir in diesem gesunden und tierfreundlichen Lebensstil anzuschließen.“

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